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Fort Selkirk - Dawson City

 

13.06.2011

Gegen Nachmittag kam Nadja & Markus aus der Schweiz auch in Fort Selkirk an. Später dann auch Jörg und Nadine & Alex.

Selkirk ist einer meiner Lieblingsplätze am Yukon River. Ursprünglich lag Fort Selkirk an der Mündung des Pelly River wurde aber 1852 wegen der Überflutungsgefahr im Frühjahr an den heutigen Ort verlegt. Fort Selkirk wurde 1852 von Robert Campbell erbaut.  

Nach einer „Plünderung“ durch die Chilkat Indianer blieb der Ort bis 1889 verlassen. Im Jahre 1889 eröffnete Arthur Harper einen Handelsposten in Selkirk. Im Jahre 1898 wurde der Ort zum Hauptquartier der im Yukonteritorium stationierten kanadischen Truppen. 

Der Bau der Straßenverbindung nach Dawson City ( ca. 1950) bedeutete das Aus für Selkirk. Das Fort ist einer der wichtigsten und besterhaltensten historischen Orte im Yukon! Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung gehen in diesem Gebiet ca. 10.000 Jahre zurück. Es liegt im Herzen der traditionellen Gebiete der First Nation. Es war einer der Haupttreffpunkte der Selkirk Leute und der Chilkat Tlingit von der Küste, welche zum tauschen dorthin kamen. Auch andere Northern Tutchone Stämme und Han Stämme kamen zum Tauschen nach Selkirk.  

Es ist schön zu sehen das der Ort langsam wieder in seiner alten Pracht erstrahlt. Die First Nation People und das Yukon Government geben sich die größte Mühe diesen Ort zu erhalten!

Es wurde ein schöner Abend mit vielen guten Gesprächen.


© Copyright by Ch. Breier

Selkirk ist einer meiner Lieblingsplätze am Yukon River.

 

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 Mein Rejka Zelt und der Wechsel Moskito Dome in Selkirk.

 

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 Wie schön ist es doch ohne Regen....  

 

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Jedoch zeigt mir meine NOAA-Wetter-Sat-Anlage  nichts gutes an ... 

 

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Ein großes Tiefdruckgebiet ist im Anmarsch, das heißt wieder sehr viel Regen in den kommenden Tagen ! 

14.06.2011

 

Am frühen Nachmittag verabschiedeten wir uns von Nadja & Markus, sie fahren weiter in Richtung Dawson City. Wir bleiben noch ca. 2 Tage in Fort Selkirk.

Das Wetter ist unbeständig, mal Sonne dann wieder Regen.

 

15.06.2011

 

Weiterer Ruhetag in Fort Selkirk.


16.06.2011

 

Jörg ist am frühen Morgen weiter gefahren in Richtung Dawson City.

Ich bin gegen 13: Uhr gestartet. Habe mich von Nadine und Alex verabschiedet und bin dann mit guter Laune in Richtung Dawson City gestartet

 

Einige Kilometer hinter Fort Selkirk kannte ich eine Insel mit Adlern die dort ihre Jungen in einem Nest ausbrüten. Als ich um die Kurve kam sah ich schon die Elterntiere auf Baumstämmen sitzen, ich schoss einige Aufnahmen mit meinem Teleobjektiv. Hinter mir hörte ich schon den Logpile, dachte mir aber nichts dabei denn er war noch einiges entfernt von mir. Normalerweise kein Problem, jedoch mit meinen neuen Nautiraid 540 sehr wohl.  


Ich versuchte nach rechts zu fahren, Steuer ganz eingeschlagen und mit Unterstützung von Paddelschlägen, aber nichts tat sich das Boot blieb gerade. Ich paddelte mit allen Kräften gegen die Strömung an konnte das aber nicht lange durchhalten. Es gelang mir nicht das Boot nach rechts zu steuern und ich wurde unweigerlich in den Logpile gedrückt.

Das Boot rutschte entlang einem Baumstamm und der riss mir das Solarpanel aus der Ankerung, einer der D-Ringe der brach. Ich versuchte verzweifelt mich aus dieser Lage zu befreien, vergebens, der Wasserdruck war zu stark ! Das Boot wurde gegen die Baumstämme gedrückt und was ich für unmöglich hielt geschah, ich kenterte.

Ich war komplett unter Wasser und konnte mich nicht aus der Fußsteueranlage befreien, ich hing fest und schluckte jede Menge Wasser, nur noch wenige Sekunden länger unter Wasser und ich wäre ertrunken...


Die Äste schlugen mir in das Gesicht ich griff nach meiner Kamera und schmiss sie in das Boot.

Endlich, es kam mir vor wie eine Ewigkeit konnte ich mich befreien und sah mein Boot den Yukon hinunter treiben.

Mit letzter Kraft schwamm ich hinter dem Boot her nach ca. 10 Minuten konnte ich es einholen, war jedoch so geschwächt das ich mich nicht mehr fest halten konnte. Das Boot trieb wieder ohne mich davon. Gott sei Dank blieb es in einer Untiefe an einer Insel hängen und ich konnte gerade noch bis dorthin schwimmen.

Völlig entkräftet brach ich am Boot zusammen. Nach einiger Zeit raffte ich mich wieder auf und schöpfte das Boot bibbernd mit meiner Tasse leer, was einige Zeit dauerte.

Alles war nass! Meine Kamera meine Papiere mein Geld meine Elektronik...


Auch das GPS war defekt denn ein Ast hatte die Scheibe eingedrückt so das Wasser einlaufen konnte.

Ich kann Euch sagen so nah am Ertrinken war ich in meinen 21 Jahren Expedition noch nie gekommen. Ich muss ein Schutzengel gehabt haben der mich beschützt hat....

Ca. 2 Stunden später kamen Nadine & Alex in ihrem Kanu vorbei. Ich paddelte ihnen entgegen.

Sie gaben mir sofort eine Tasse heißen Kakao, das tat gut denn ich war immer noch in meiner nassen Kleidung, ich konnte mein Boot nicht auspacken um nach der trockenen Kleidung zu suchen.

Ich zog mir meine Jacke und Spritzdecke über und zusammen mit den beiden ließen wir uns den Yukon River hinunter treiben.

Das Wetter verschlechterte sich, es fing an zu regnen und der Wind wurde stärker und kam von vorne was das Paddeln erschwerte.

Gegen 22:00 endlich kamen wir nach Selwin. Drei Engländer die auch in Fort Selkirk waren hatten dort schon Ihr Camp aufgebaut. Sie gaben mir erst mal zwei kräftige Schlucke Rum...

Wie bauten unsere Zelte auf und ich konnte mir endlich trockene Kleidung anziehen . Wir kochten uns Nudeln und so langsam kam wieder Leben in mir auf!
Diesen Tag ,den 16.06 sollte ich von nun an eigentlich als meinen zweiten Geburtstag feiern, denn eigentlich hätte ich das nicht überleben können, nur meine langjährige Outdoor-Erfahrung und pures Glück oder eben ein Schutzengel haben mich vor dem sicheren Ertrinken bewahrt und damit übertreibe ich NICHT !

Dieses verdammte Boot hat mich nun zum zweiten mal in arge Bedrängnis gebracht und hätte mir diesmal fast mein Leben gekostet !

Wie Nautiraid solch ein Boot mit solch einer nicht funktionierenden Steueranlage bauen kann und mich wissentlich auf solch eine Tour damit schickt ist mir unbegreiflich!

Jeder der das Boot bei hohen Wellen oder auf einen schnellfließenden Fluss fährt sollte eigentlich sofort merken das sich das Boot nicht richtig steuern lässt.

In ruhigem Wasser ist es das sicherlich kein Problem, aber auf Expeditionen und nicht idealen Bedingungen wie hier am Yukon River....

Ich werde meine 2011 Expedition nun auf der Hälfte der Strecke, also nach den Yukon Flats am Dalton Hwy beenden, den eine Weiterfahrt bis an die Küste wäre unverantwortlich mit diesem Boot.

 

         BESTEN DANK NAUTIRAID !

 

Ich bin gerne bereit auf meinen Reisen ein gewisses Risiko einzugehen aber ich bin kein Selbstmörder !

 

 

    Sehr viel Ausrüstung habe ich bei der Kenterung verloren!   

 

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Meine NOAA Wetter Sat Anlage hatte recht, es regnet wieder wie aus Eimern... 


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Endlich angekommen in Selwin, ich stehe immer noch leicht unter Schock, erst jetzt wird mir richtig bewußt wie knapp das war...  

 

 

17.06.2011

 

Gegen Mittag starteten wir in Richtung Dawson City, nach ca. 5 Km sahen wir das Camp von Jörg und hielten an. Da wir genug Zeit haben bleiben wir heute hier. Ich berichtetet Jörg von meinem Unfall, auch er versteht Nautiraid nicht. Sein altes Grand Raid 520 reagiert mit dem großen Ruderblatt sofort, warum Nautiraid bei meinen neuen Grand Raid 540 ein so kleines Ruderblatt für Seekajaks einsetzt ist unbegreiflich. Ein einfacher Austausch gegen ein größeres ist nicht mal eben möglich

 

© Copyright by Ch. Breier

 Kurz nach Selwin haben wir Jörg getroffen. 

 

 

18.06.2011

 

Jörg ist heute morgen weitergefahren in Richtung Dawson City. Nadine Alex und Ich bleiben noch auf der Insel. Ich habe mein Boot ausgeräumt und es trocknen lassen. Das Wetter ist prima heute endlich kein Regen mehr.Wir haben Pfannkuchen und Brot gebacken.

Viele Sache in meinen Boot sind komplett durchnässt und einiges an Ausrüstung fehlt.

Ich kann immer noch nicht glauben wie knapp ich dem Tot von der Schippe gesprungen bin...

Wir haben abends noch am Feuer gesessen und haben viel miteinander geredet.


 

19.06.2011

 

Regen, Regen, Regen, ein echt mieser Tag heute, tiefhängende Wolken und Nieselregen.

Wir sind spät aufgestanden und haben den Tag mit Essen kochen verbracht. Am Nachmittag kam noch ein Pärchen aus Belgien & Frankreich vorbei, sie wollen am White River die nächsten Wochen nach Morcheln suchen und sie trocknen und dann verkaufen. Diese Pilze bringen in der Stadt jede Menge Geld !

Den ganzen Tag über hat es geregnet, echt frustend alles ist feucht. Zu allem Übel sind nun auch die winzig kleinen NoSeeUm Fliegen unterwegs die beißen einen andauernd. Echt ein bescheidenes Jahr...

 

© Copyright by Ch. Breier

 Das campen mit Nadine & Alex macht richtig laune...

 

19.06.2011

 

Regen, Regen, Regen, ein echt mieser Tag heute, tiefhängende Wolken und Nieselregen.

Wir sind spät aufgestanden und haben den Tag mit Essen kochen verbracht. Am Nachmittag kam noch ein Pärchen aus Belgien & Frankreich vorbei, sie wollen am White River die nächsten Wochen nach Morcheln suchen und sie trocknen und dann verkaufen. Diese Pilze bringen in der Stadt jede Menge Geld !

Den ganzen Tag über hat es geregnet, echt frustend alles ist feucht. Zu allem Übel sind nun auch die winzig kleinen NoSeeUm Fliegen unterwegs die beißen einen andauernd.

Echt ein bescheidenes Jahr...

 

 

20.06.2011

 

Habe mein Zelt so gut es geht getrocknet und verpackt. Es kam heute noch ein Pärchen aus Vancouver vorbei, sie paddeln von Minto nach Dawson City.

Am frühen Nachmittag habe ich mich von Nadine &089eamp; Alex verabschiedet und bin aufgebrochen in Richtung Dawson City. Vorbei ging es an Coffee Creek, der nun wieder in privaten Händen ist, eine Goldminengesellschaft hat Coffe Creek aufgekauft natürlich sind dort nun betreten verboten Schildern.

Auch an Kirkman Creek ging es vorbei da es schon 21:00 Uhr war und ich niemanden dort sah und keinen extra wecken wollte.

Stewart Island ist nun komplett leer, die Insel wird immer weiter vom Yukon River abgetragen, schade.

Am White River hatte ich gerade noch Licht für ein Foto. Gut das ich wenigstens noch die kleine Pentax W90 habe !

Nach dem 60 Mile River schlug ich mein Camp auf einer Insel auf, es ist 5:40, ich bin die ganze Nacht gepaddelt und habe ca. 160 Km geschafft. Mein GPS ist mal wieder ausgefallen, die Feuchtigkeit im Gehäuse macht Probleme.

Man bin ich geschafft, zu allem übel habe ich noch eine sehr böse Erkältung, wohl durch das lange Schwimmen nach der Kenterung im Logpile.

Ich habe Breitbandantibiotikum genommen und hoffe das es anschlägt! Ich fühle mich echt elend...

 

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Das Delta des White River


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 Mir geht es gar nicht gut...

 

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Endlich kann ich mein Camp auf einer Insel gegenüber dem 60Mile River aufschlagen, ca 20 Km vor Dawson City.

 

 

21.06.2011


© Copyright by Ch. Breier

Am Morgen kam das Franzosen Pärchen vorbei gepaddelt, sind also anscheinend doch nicht Pilze suchen gegangen am White River...

Habe heute mein GPS auseinander geschraubt damit die Feuchtigkeit aus dem Gehäuse entweichen kann, ich hoffe das nützt etwas.

Meine Erkältung wird immer schlimmer. Ich bin ganz groggy und habe kaum Kraft. Habe mir einen Tee gekocht mal schauen ob es mir morgen etwas besser geht und das Antibiotikum anschlägt, wenn nicht dann habe ich noch ein Problem!

Dieses Jahr ist wie verhext, erst der Ärger mit dem Boot, dann die Kenterung und nun auch noch eine Böse Erkältung, mir reicht es echt langsam...

Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, das Antibiotikum scheint anzuschlagen, aber es bereitet mir böse Kopfschmerzen. Eine echte HORROR-NACHT...

Es hat die ganze Nacht geregnet, was für ein besch.... Jahr!

 

© Copyright by Ch. Breier

 Ich konnte mein GPS Gerärt reparieren !

 

 

22.06.2011

 

Geschlafen habe ich nicht viel, mein Kopf fühlt sich an als ob er zerspringen würde. Jedoch sind die Halsschmerzen fast weg und die Nase ist ab und zu auch frei. Ich habe fast eine ganze Rolle Toilettenpapier verbraucht um meine Nase die Nacht über zu säubern. Es kam richtig zäher dunkel grüner schleim in Massen aus der Nase. Ich würde am liebsten diese Tabletten wieder absetzen, aber ich befürchte das dann die Erkältung wieder kommt.

Gegen 7:30 kam das Pärchen aus Vancouver vorbei gepaddelt, sie hatten auf dem vorderen Teil der Insel gecampt und möchten so schnell wie möglich nach Dawson City paddeln.

Mir ist total groggy und ich fühle mich absolut schwach. Kann mich kaum auf den Beinen halten.

An Essen machen ist nicht zu denken, habe die letzten Tage nur einige Müslieriegel gegessen...

Werde heute noch mal eine dieser Hammer Tabletten einnehmen, wird wohl wieder eine sehr ungemütliche Nacht werden...


© Copyright by Ch. Breier

Mir ist kotzenschlecht, aber Gott sei Dank schlägt das Breitband-Antibiotikum an !


Was ich damals nicht wusste ist das ich fast das zweite mal auf dieser Reise das Zeitliche gesegnet hätte !

Ohne das Breitbandantibiotikum wäre ich einfach eingeschlafen und nie wieder aufgewacht....

 

23.06.2011

 

Habe die ganze Nacht wieder nicht viel geschlafen, aber die Tabletten haben sehr gut angeschlagen!

Ich habe aber kaum Kraft mir etwas zu Essen zu machen,habe nun schon seit 3 Tagen nichts mehr gegessen und fühle mich sehr schwach. Habe den ganzen Tag über im Zelt gedöst...

Gegen Abend kamen Nadine und Alex vorbei, jedoch haben sie mich viel zu spät gesehen um auf meine Seite zu paddeln. Wir haben uns für morgen für ein Treffen auf einer Inseln kurz vor Dawson City verabredet. Habe wieder eine sehr unruhige Nacht verbracht!

 

© Copyright by Ch. Breier

 


24.06.2011

 

Es hat die ganze Nacht wieder geregnet, ich musste mein Zelt nass abbauen. Ich hatte kaum die Kraft meine Ausrüstung zu verpacken, so schwach war ich...

Das Paddeln bereitete mir einige Schwierigkeiten, da ich die letzten Tage nichts gegessen habe. Nach einigen Stunden sah ich Nadine & Alex auf einer Insel und Links von Ihnen auch Jörg in seinem Faltboot. Wir paddelten einige Zeit zusammen und sahen eine Elchkuh mit zwei Kälbern.

Nadine und Alex hielten an um eine kurze Pause ein zu legen. Jörg und ich fuhren weiter. Auf der Insel kurz vor Dawson City bauten wir unser Camp auf. Nadine und Alex kamen einige Stunden später an. Wir kochten zusammen bei strahlenden Sonnenschein, endlich mal ein Tag ohne Regenschauer.

In Dawson City angekommen mussten wir unsere Boote zum Hostel bringen was sich als eine sehr, sehr schweißtreibende Angelegenheit herausstellte! Danach waren wir alle fix und fertig und nassgeschwitzt...

Wir bauten unsere Zelte auf und fuhren mit der Fähre nach Dawson City hinüber. Dort auf einem Campground nahmen wir eine ausgiebige Dusche und konnten endlich unsere wirklich stinkende Kleidung waschen! Danach tranken wir einen Kaffee und anschließend gingen wir zum Chinesen und aßen ein ausgezeichnetes Mahl.

Nach 22:00 Uhr gingen wie in das Pitt. Es spielte dort eine Frankokanadische Band die sehr ungewöhnlich war. Jörg kam auch noch vorbei, seine Frau ist heute in Dawson City angekommen und war noch sehr Müde vom Flug und der langen Fahrt von Whitehorse nach Dawson City und hatte sich schon hingelegt!

Gegen 1 Uhr fuhren wir wieder hinüber zum Hostel, aber an schlafen war gar nicht zu denken. Bis 7 Uhr morgens hielten uns andere Gäste des Hostels wach, sehr nett....

 

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Only those who risk going too far, will discover how far they can go!

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