Chinesisches Sprichwort:
Einheitlicher Wille ist eine uneinnehmbare Festung.
Zhòng zhì chéng chéng
Das war absolut super !
Nao, Tomoya und Ich hatten Spasssss ohne Ende auf dem Yukon River ! Ob es am vielen SAKE (Reiswein) lag...
Domo arigato gozaimashita Nao & Tomoya San !
Atsushi und Ich trafen uns in Beaver und hatten einen Heiden Spaß auf dem Yukon ...
Domo arigato gozaimashita Atsushi San !
Ich spreche hier nicht über zwei Wochen Touren sondern über mehrmonatige Expeditionen in den Bush !
Solange jeder sein eigenes Boot, mit eigener Ausrüstung hat, ist es eigentlich kein Problem bei kurzen Touren, da man sich bei vorherrschender schlechten Laune für einige Zeit aus dem Weggehen kann !
Fährt man jedoch in einem Boot und das gar über Monate (manchmal reichen Tage), dann kann es sehr schnell für jeden an Bord zur Hölle werden...
Ich habe das schon einige male erlebt. leider...
Das Hauptproblem ist das einer an Bord letztendlich entscheiden muss, so dumm sich das anhört aber so ist es auf jeder Expedition.
Natürlich müssen Sachen ausdiskutiert werden, aber irgendwann müssen dann auch Entscheidungen getroffen werden !
Wenn die Gruppe aus Leuten mit annähernd gleicher Erfahrung und Interessen besteht , ist es eigentlich relativ leicht, man hat genug Erfahrung in solchen Dingen.
Sind jedoch Expeditions-Anfänger dabei, kann es sehr leicht zu Missverständnissen kommen...
Alles läuft gut weil eben die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Das jedoch gibt den Neuling sehr schnell den Eindruck, es läuft ja alles glatt es ist ja so leicht !
Vergessen wird dabei aber schnell das es auf jahrelanger Erfahrung und vorheriger guter Planung und Vorbereitung beruht.
Dann wird über jedes noch so kleine Detail diskutiert, was sehr schnell ausartet.
Manchmal legt diese sich relativschnell, manchmal jedoch nicht!
Sehr schlimm wird es wenn verteilte Aufgaben nicht erfüllt werden,
aus welchem Grund auch immer und alle Arbeit dann von einer Person übernommen werden muß. Das führt zu einer Überlastung und automatisch zu schlechter Stimmung !
Die Auswahl der Reisepartner ist extrem Schwierig. Selbst Freunde die sich jahrelang kennen, können aufExpeditionen sehr schnell zu „Feinden“ werden.
Es nützt auch nicht vorher mal eine kurze Reise zusammen zu unternehmen. Es sei denn sie ist extrem schwierig. Denn erst unter enormen Druck und Anspannung kann man erkennen ob man auf Expeditionen gut zusammen arbeiten kann...
Auch das leidige Thema Geld sollte VOR DER EXPEDITION geklärt werden und zwar schriftlich !
Denn sonnst gibt es hinterher eventuell unnötiges böses Blut.
Ich hatte schon eine super Expedition geführt wo es unterwegs super lief, jedoch nachher gab es bitterböses Blut wegen irgendwelcher Geld- angelegenheiten !
Auch zahlende „Gäste“ sind manchmal ein großes Problem.
Nicht selten fühlen sie sich als "BOSS", denn sie haben ja gezahlt...
Kurz um, es ist extrem schwierig den richtigen Reisepartner für eine längere Expedition zu finden.
Gerade wenn man schon einige Expeditionen allein geführt hat...
Jeder allein Reisende ist schwierig , denn er hat sich an seinen Rhythmus gewöhnt.
Er weiß das es so funktioniert und er geht nicht gerne von SEINEM WEG ab.
Er will unbedingt auf sein Gefühl im Magen hören, auf seinem 6 Sinn... ( der meist zu 100% stimmt... )
Ralf hatte ich auf dem Yukon getroffen.
Wir fuhren von Ruby bis zur Bering See zusammen und danach noch einige Wochen in Alaska mit einem Geländewagen umher, ohne ein böses Wort!
Any time again Ralf !
Meine Erfahrung bis jetzt hat mir gezeigt das es das Beste ist wenn man sich unterwegs mit jemanden zusammenschließt.
Beide haben ein Fortbewegungsmittel und Ausrüstung.
Beide haben (meistens) genug Erfahrung.
Alles ist ungezwungen denn man hat nicht den Druck unbedingt zusammen zubleiben.
Es ist kein Problem sich mal für einige Tage aus dem Weg zu gehen.
Und man kann gegenseitig einiges neues von einander lernen !
Mit Detlef Ott bin ich in 2009 auf dem Rad / Trike durch Alaska gefahren. Er hat mich 1000 Km auf meiner Reise begleitet und meine Flüche am Berg immer mit Humor ertragen !
Any time again Detlef !
Schauen wir uns mal die Vor & Nachteile eines Reisepartners an
Es ist sehr schwer, den geeigneten Reisepartner zu finden. Entweder hat man schon jemanden im Hinterkopf, oder man macht sich extra auf die Suche.
Das aber ist sehr viel schwieriger als gedacht.
Deshalb habe ich mich gedanklich sehr viel damit beschäftigt !
Was mir persönlich auf so einer Allein-Reise fehlt, ist derAustausch mit Jemanden über das eben Erlebte zu reden.
So nach dem Motto: " Hast du den Bären da gesehen? ", oder, " Mensch, was war das für ein geiler Sonnenuntergang! " u.s.w.
Auf meiner 2007 Expedition wurde es mir noch einmal extrem bewusst, das eine Expedition über Monate mit dem falschen Reisepartner auf engsten Raum in einem kleinen Boot kein Zuckerschlecken ist, erst recht nicht wenn der Reisepartner keine seiner Versprechungen einhielt, obwohl Ihm die Expedition keinen Cent gekostet hat und er alles bezahlt bekam ! Never again Dan !
Das PRO des Allein -Reisen:
Das Konra des Allein-Reisen:
Wenn ich mir das Pro und Kontra anschaue, läuft es auf eineganz einfache Entscheidung hinaus.
Möchte ich Unabhängigkeit/ Gesellschaft, was ist mir lieber ?
Diese Frage muss sich jeder sehr genau stellen und ehrlich für sich selbst beantworten...
Bisher war es bei mir so das es 50:50 steht...
Mit einer Hälfte meiner Reisepartner hat es super geklappt, wir haben noch heute sehr guten Kontakt, mit der anderen klappte es überhaupt nicht, mit diesen Leuten habe ich auch keinen Kontakt mehr....
Das Non Plus Ultra wäre es sicher als Pärchen zu reisen.. .
Beneidenswert ! Nicole und Ole verstanden sich PRIMA !
(Ich wünsche Euch noch viele schöne gemeinsame Reisen ! )
Aber nicht jedes Paar versteht sich auch über Monate ...
Es ist eben wie im "RICHTIGEN" Leben auch....
Only those who risk going too far, will discover how far they can go !
Expedition in USA ,Alaska & Canda, Skandinavien mit Faltboot, Motorboot,
Katamaran, Motorrad, Geländewagen, Fahrrad ...
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