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     Proviant

           

 

 

©  Copyright by Ch. Breier
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Ein Grundsatz jeder Expedition, bei der körperliches Arbeiten  (Paddeln, Radfahren etc.) im Vordergrund des Tagesablaufes  steht  ist :  

   

"Hat man genug und abwechslungsreich zu futtern dabei, streitet man sich mit dem Reisepartner nicht und die Laune im Team ist besser."    

 

Diese Erfahrung mussten schon sehr viele Expeditionen machen. Das gilt aber auch gleichermaßen bei Alleinreisenden... 

 

 

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Als Anhaltspunkt kann man sagen das zum täglichen Grundbedarf von ca. 1700 kcal bei sportliche Leistung noch einmal zusätzlich ca. 2000 kcal dazu kommen.  Bei großer Kälte kann man temperaturbedingt noch einmal einen Zusatzbedarf von bis zu 2000 kcal extra einrechnen .   

   

Ich habe auf meiner 2009 Liegerad Trike Tour bis zu 6500kcal verbraucht !

 

Nahrung und Trinkwasser nehmen auf Reisen einen sehr viel höheren Stellenwert ein als zuhause, ja es dreht sich sogar fast alles um das Essen und Trinken !   

 

Deswegen sollte man nicht sparen und für möglichst viel Abwechslung sorgen.  

 

Es gibt nichts schlimmeres als unterwegs zu wenig Nahrung zur Verfügung zu haben ! 

Denn dann lässt die Leistungsfähigkeit nach, das kann zu schweren Fehlern und Fehlentscheidungen  führen.  

Von der eigenen guten Laune und Spaß an der Reise bleibt dann auch nicht mehr viel übrig ! 

 

                  Deswegen mein Rat:

 

 Lieber zu viel als zu wenig Lebensmittel einpacken!   

 

 

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Sollte es doch einmal zu viel sein, dann findet sich gerade im Bush sehr schnell ein dankbarer Abnehmer für die übrig gebliebenen Lebensmittel.

 

 

Hungern auf Reisen ist meist ein Zeichen von schlechter Vorbereitung und Planung ! 

     

Es gibt aber natürlich auch Reisen auf den man ganz einfach wegen der Art und Weise wie und wo man reist ab und zu etwas Kohldampf schieben muss ...

 

 

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Ich habe extra keine Mengenangaben gemacht, da sicher jeder von Euch viel besser weiß was er in etwa verbraucht/benötigt !  Ich versuche möglichst viel Abwechslung in den Speiseplan zu bringen.  Man sollte unbedingt alle Sachen umpacken, um so weniger Müll während der Expedition zu produzieren ! 

 

 

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In Alaska und Canada stehen natürlich auch Pilze, Beeren, Fische, Gänse und Enten auf dem Speiseplan.  

Sicherlich kann man auch etwas Fleisch (Elch,Bär,Biber,Robbe...) oder gar Räucherlachs  unterwegs von den Einheimischen kaufen. 

 

 



 

Meine Proviantliste, die aber stark von Reise zu Reise variiert !

 

 

Es gibt deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung zwischen einer Winter und Sommer-Tour !  

Im Winter sollte der Fettanteil der Nahrung, wegen dem viel höheren Kalorienverbrauch wesentlich größer sein !   

 



 

 

             Zum Thema Trekking-Nahrung

 

                    Spart Euer Geld !  

 

 

     Auf Expeditionen im Boot absolut überflüssig !  

 

Ihr macht damit nur die Firmen  reicher  die  sich  mit  dem  Zeug  und  ihren  absolut überhöhten  Preisen  eine  goldene  Nase  verdienen !

 

Ein  zwei  Tüten  für  das  Survival - Kit  ist  ja OK aber mehr benötigt  kein  Mensch !

 

  Kauft Euch möglichst vor Ort frische Lebensmittel.

 

Schmeckt  besser ist viel gesünder und  spart  vor  allem  eine  Menge  Geld !

 

Tüten-Gerichte wie z.B von Maggi oder Knorr sind viel billiger, schmecken und machen satt, für den Bruchteil des  Preises  der  Trekking  Nahrung !

                (wenn auch nicht gerade gesünder...) 

 

Das  einzige  was  ich  Euch  empfehlen  kann  ist  einige  Tüten Cathay Pemikan  einzupacken,  das stimmt  der  Preis / Nutzen !    

Pemmican ist die Energiebombe für Nordland reisende und gehört zu den nahrhaftesten Lebensmitteln überhaupt. Es gibt verschiedene Pemmican-Versionen, sie enthalten hochkonzentrierte Nährwerte und können über lange Zeit als einziges Nahrungsmittel dienen, ohne daß es zu Mangelerscheinungen kommt. Pemikan kann roh gegessen werden, gebraten oder gekocht.  

 

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                Mein Tipp:  

 

   Kauft Euch eine Dörrgerät !

 

 

Mein Stöckli Dörrgerät setze ich zum Lufttrocken meiner Lebensmittel ein. Damit habe ich haltbare und vor allem leichte und gesunde Nahrung auf meinen Expeditionen ! Nebenbei spare ich damit noch jede Menge Geld ...    


Daher ist es am besten, seine Nahrung selbst zu trocknen. Paprikas, Zwiebeln, Beeren, Früchte, Gemüse. Kartoffelscheiben. Apfelscheiben. Fast alles lässt sich trocknen.

 

 



              Trail Snacks  

 

Der Trail Snack ist für den kleinen (meistens GROSSEN..) Hunger zwischendurch, er gibt einem die verbrauchte Energie rasch zurück. 

 

Bei körperlich anstrengender Aktivität in Wind und Wetter ist die Bedeutung solcher kleinen Snacks für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit kaum zu unterschätzen.

 

Der Nachschub an Kohlenhydraten sollte unterwegs möglichst rasch kommen. Je länger man den Körper darauf warten läßt, umso länger braucht er dann zur Regeneration, in wenigen Tage kann er dann über die Hälfte seiner Leistungsfähigkeit verlieren. 

 

Das  bedeutet nicht nur, daß man sich unterwegs viel schlapper fühlt, sondern damit wird auch das Risiko einer Unterkühlung stark erhöht ! 

 

Die kleinen Trail Snacks unterwegs sind also lebenswichtig und müssen anständig Kohlenhydrate enthalten, hauptsächlich an Fruchtzucker, der rasch ins Blut übergeht sowie Mineralien die die Verluste durchs Schwitzen ersetzen. 

 

Ideal sind also Trockenfrüchte und Müsli/Müsliriegel mit etwas Fruchtanteil.  

 

Man trägt/lagert sie  am besten so daß sie bei jeder Rast schnell griffbereit sind.




 

Diese Liste ist auf Bootstouren abgestimmt, bei Radtouren muss man sich natürlich etwas einschränken (leider) !  

 

 

Multivitamin/Mineral Pulver, ich nutze Dr. Clausens Immunstabilat 

 

 

Whey Protein (Eiweißpräparat)  

Das Whey Isolat wird aus Molkeprotein erzeugt und gilt heute als das beste Protein für den Muskelaufbau. Whey Protein Isolat ist ein Molkeeiweiß und höchstanaboles Protein mit biologischer Wertigkeit und schneller als normales Whey Protein.

 

Pemmikan   

Ovomaltine

Jerky - Trockenfleisch  

Pfannkuchenmix  

Ahornsirup für die Pfannkuchen

Honig, ich nehme schon seit Jahren keinen schädlichen Zucker mehr !  

Vollkornweizenmehl  

Trockenhefe  

Backpulver  

Puddingpulver ( gemixt mit Milchpulver )  

Saucen Pulver  

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry...  

Maggi Würfel ( Brühe )  

Kaffee  

Tee  

Trinkschokolade  

Trinkpulver in diversen Geschmacksrichtungen  

Kartoffelbreipulver  

Fertiggerichte wie Maggi, Knorr u.s.w. (sind viel billiger als spezielle Trekkingnahrung.  

Tütensuppen  

Trockengemüse  

Spagetti  

Nudeln  

Vollkornreis  

Senf  

Konzentriertes Tomatenmark  

Ketchup damit kann man alles retten... (lol)  

Mayonnaise hält sich im Faltboot sehr lange !  

Butter in der Tuben-Flasche  gibt es in den USA und Canada  

Parmesan Käse lecker auf Nudeln

(Voll)Milchpuler  

Eipulver  

Erdnussbutter  

Nutella  

Marmelade  

Marzipan ( eine wahre Energiebombe )  

Gummibärchen  

Diverse Schokoriegel, zwar etwas zu viel Zucker, aber manchmal braucht die Seele es...  

Energie Riegel  

Müsli Riegel  

Studentenfutter  

Bio Müsli /Riegel

Rosinen / Prima um in das Bannok einzumischen !  

getrocknet Bananenchips  

Diverse Trockenfrüchte  

Nüsse  

Ascorbinsäure Pulver (Vitamin C) sehr gut als Essigersatz für Salate zu gebrauchen!  

Käse

Kartoffeln  

Möhren  

Knoblauch  ( Ich schneide frischen Knoblauch in kleine Stücke und gebe ihn ein einen Schraubbehälter mit Öl !)   

Zwiebeln  ( Auch diese kann man kleingeschnitten in Öl legen ! )  

Kalt gepresstes Olivenöl  

ist, anders als die meisten anderen Pflanzenöle, die durch Raffinierung hergestellt werden, ein reines Naturprodukt. Es wird trotz seines relativ geringen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren von Ernährungswissenschaftlern empfohlen. Kalt gepresstes Olivenöl setzt sich aus 77 % einfach ungesättigten, 9 % mehrfach ungesättigten und 14 % gesättigten Fettsäuren zusammen.  

Geräucherter Speck ( in luftdichten Dose verpackt )  

Baked Beans  

Dosen Mais  

 



 

Grundsubstanzen der Nahrung

 

 

©  Copyright by Ch. Breier
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Die Kohlenhydrate:

 

Sind vor allem in  Mehlprodukten, Brot, Müsli, Reis, Obst sowie in jeder Art von Zuckern. Bei der Verdauung erfolgt der Abbau zu Traubenzucker /Glukose und den Übergang in das Blut, dann erfolgt die Energielieferung/Speicherung in Form von Glykogen. Die Glykogenreserven sind zu zwei Dritteln in der Muskulatur, zu einem Drittel in der Leber enthalten und können bei Trainierten die zwei bis dreifache Menge derer von Ungeübten betragen Je nach Trainingszustand bis zu ca. 2000 kcal !  

 




 

Die Fette:

 

Sind vor allem in Öl, Margarine, Nüssen, Butter, Käse, Wurst und fettem Fleisch. Die wasserfreien und daher gewichtssparenden Fettreserven des Menschen sind der größte Energiespeicher mit ca. 50 000 kcal. 1 g Fett erzeugt 9 kcal und hat daher den mit Abstand besten Wirkungsgrad, benötigt aber viel mehr Sauerstoff zur Verbrennung. Daher, Fette sind unökonomischer sowie schwer verdaulich und für Sommer-Touren weniger empfehlenswert als Kohlenhydrate. Bei harten Wintertouren ist es aber eher genau umgekehrt !  


 

 



 

Das Eiweiß:

 

Ist vor allem in Fleisch, Milch, Eiern, Käse. Der Eiweißspeicher wird nur im Notfall für den Betriebsstoffwechsel herangezogen, ist aber sehr wichtig für den Baustoffwechsel. Eiweiße sind die Grundbausteine der Muskelfasern, Gerüst undSchutzsubstanzen der meisten anderen Gewebe und sind am Aufbau von Enzymen, Hormonen, Blutbestandteilen und Antikörpern beteiligt.  

1g Eiweiß ergibt ca. 4 kcal Energie. Eine Zugabe von Eiweiß in Form von speziellen Protein Drinks ist auf Expeditionen von sehr großem Vorteil !  

 



 


Die Vitamine:

 

 

 

 

Vitamine dienen der Regulation aller unsere Stoffwechselvorgänge im Körper, so daß ihr Verbrauch bei sportlicher Tätigkeit enorm ansteigt.

Wichtig für Sportler oder Reisende ist eine Vollwertkost mit hohem Nährwert. Bei kürzeren Unternehmungen besteht keine Gefahr eines Vitaminmangels, ausgewogene Mischkost ist normalerweise völlig ausreichend.

Multivitamintabletten sind dagegen bei stark erhöhter körperlicher Aktivität und verminderter Frisch-verpflegung, bei überwiegender Konserven und Trockennahrung während langer Expeditionen mehr als sinnvoll.

 

Vitamin C (Ascorbinsäure) hat eine sehr vielfältige Wirkung und aktiviert unter anderem das Abwehrsystem. Deshalb sind erhöhte Tagesmengen bei Expeditionen vorbeugend zur Steigerung der Widerstandskraft gegen Infektionen sehr sinnvoll.

 Durch Vitamin C soll angeblich auch eine Verbesserung der Sauerstoffverwertung in der Muskulatur erfolgen. 

 

 



  Das ideale Leistungsgewicht  

 

Das ideale Leistungsgewicht eines gut trainierten Reisenden  kann  in  etwa  durch  die  Formel. " Körpergröße in cm - 100 - 10 % "   berechnet  werden.  

 

 

©  Copyright by Ch. Breier
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Wobei  ich ganz ehrlich sagen muss das ich diesen  Wert  immer  erst nach der Reise erreiche... lol ... !   

 

Bei Antritt meiner Expeditionen bin ich immer ca. 10-15 KG über dem Wert, dafür kann ich dann aber während der ersten 4-6  Wochen  sehr  gut  von  meinem  Körperfett  leben ...    

 



 

 

 

 

 

           Rezepte

 

 

 

Die hier vorgestellten "Gaumenfreuden" wurden alle von mir selbst auf meinen Reisen erprobt und für gut befunden, lol.....

 

Alle vorgestellten Gerichte können auf einem einflammigen Gas oder Benzinkocher sehr einfach zubereitet werden.  

 

Besonderes Augenmerk habe ich dabei auf die einfache und schnelle Zubereitung gelegt. Bei den Zutaten beschränkte ich mich auf die im Handel leicht erhältlichen Grundnahrungsmittel.   

 

Die angegebenen Rezepte sollen/müssen natürlich nicht strikt eingehalten werden.  

 

Variationen und etwas Phantasie tragen mit Sicherheit auch noch zu erheblichen Verbesserung bei.   Jeder mag es ja schließlich anders...


 



          Pfannkuchen  

 

4 Eier, am besten aus Eierpulver, 350 ml Milch, auch aus Milchpulver, 300 gr Mehl, etwas Olivenöl, je nach Geschmack Rosinen, Speck, Beeren u.s.w.

 

Alles gut vermischen und under Pfanne backen. Der trick ist die heiße Pfanne ! Öl ist nicht unbedingt notwendig wenn man eine Teflon Pfanne benutzt.. Man sollte den Pfannkuchen nicht anheben, bevor sich oben kleine Blasen bilden. Spätestens wenn er anfängt zu dampfen, weiß man das man ihn umdrehen sollte. Mit Nutella, PeanutButter oder Marmelade genießen, einfach nur Lecker !

 



 

 

                  Bannock

 

4 Tassen Mehl, etwas Backpulver oder Hefe, 1 Tasse Milch von Milchpulver, etwas Zucker und Salz,  

 

Etwas Wasser, langsam dazu geben so das der Teig nicht klebt.Alles zu einem festen Teig kneten. Flachdrücken und in Alufolie wickeln und in eine Ecke des Feuers mit Glut bedecken. Nach ca.30 Minuten sollte die Bannocks fertig sein. Einfacher geht es auch einfach die Bannocks in der Pfanne nacken bis sie schön baun sind!   

 

Dann mit Honig und Butter oder mit Nutella/PeanutButter bestreichen,,, einfach nur lecker !Für den süßen Zahn bieten sich verschiedene Füllungen wie Schokolade oder Marmelade an. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer die Möglichkeit hat auf offenem Feuer zu kochen, kann den Teig auch als ganzen Leib in einen eingefetteten Topf auf wenig Glut stellen. Der Deckel wird umgedreht auf den Topf gelegt und mit wenig Glut gefüllt als Oberhitze verwendet.

 

 




            Fladenbrot  

 

Mehl. Wasser und etwas Olivenöl

 

Dies ist ein sehr einfaches Fladenbrot. Wasser wird mit Mehl vermengt bis ein halbwegs fester Teig entsteht. Dann etwas Olivenöl hineinkneten, so daß ein weicher Teig entsteht den man dann zu mehrern Fladen ausrollt undin der Pfann backt. Man sollte sie umdrehen wenn der Fladen knusprig braun gebacken ist.


 

                 Stockbrot   

 

Das Stockbrot sei hier allein schon deshalb erwähnt, weil es prima als Beilage zu den meisten hier aufgeführten Gerichten paßt.  

Ohne ein vernünftiges Feuer geht hier natürlich gar nix !

 

1 kg Mehl, 2 Päckchen Backpulver, 3 Teelöffel Salz,150 g Butter, 400 - 600 ml kalte Milch (aus Milchpulver)

 

Alles zusammenkneten, dabei langsam die Milch dazugeben. Der Teig läßt sich übrigens einige Zeit in einer Plastiktüte aufbewahren. Den Teig fingerdick ausrollen, spiralförmig um einen Stock wickeln, die Spitze sollte ganz bedeckt sein. Dran denken, über der Glut, nicht im Feuer und auch nicht in der Glut rösten, sonst gibt's Kohle...





 

       Süße Hefebrötchen  

 

1 Würfel Hefe oder 1 Beutel Trockenhefe , 3 ½ Tassen Mehl , 1 Tasse Milch , 3-4 Eßlöffel Butter , 3-4 Eßlöffel Zucker , 2 Eßlöffel Rosinen , 1-2 Eier (Eipulver) , 1 Prise Salz , 1 Eßlöffel Anis , 1 Schuß Rum

 

Hefe in lauwarmen Wasser mit Zucker anrühren und mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, so dass er nicht mehr an den Fingern klebt. Fingerdicke Fladen formen und an einem warmen Ort aufgehen lassen. Dann in der eingefetteten Pfanne bei geschlossenen Deckel backen.






              

               Bananenbrot


Das Bananenbrot ist eigentlich eher ein süßer Kuchen als ein Brot.  


2 Tassen Mehl, 1 Tasse Zucker, ¼ Tasse Margarine oder Butter, 2 Eier(Eipulver), ¼ TL Salz, 1TL Soda oder Backpulver, 1 TL Vanille-Aroma oder ein Beutel Vanillezucker,4 Bananen (vermatscht)

 

Die gesamten Zutaten werden zu einem zähflüssigen Teig vermischt. Teig in eine Topf geben und bei etwa für ca. 1 Stunde in der Glut backen.  

 

Das Rezept kann als Grundlage für eine ganze Reihe von unterschiedlichen Kuchen genutzt werden. Statt Bananen können auch andere Früchte genommen werden. Z.B. mit Äpfeln und Zimt. Wenn die Früchte weniger saftig sind, als die zermatschten Bananen, muss man evtl. etwas zusätzliche Flüssigkeit beigeben (Milch oder Wasser). Außerdem kann man auch 1 Tasse Schokoladen-Stückchen oder Nüsse und Rosinen hinzufügen.


    Gebrannte Grießsuppe  

 

4 Eßlöffel Grieß , 2 Eßlöffel Fett , 1 Eßlöffel Mehl , 1 Liter Wasser , Salz, Pfeffer

 
Grieß und Mehl im Fett unter ständigem Rühren braun anrösten, mit Wasser oder Fleischbrühe ablöschen und 15-20 min leicht kochen lassen. Dann je nach Geschmack mit Salz und Gewürzen abschmecken

 




              Pasta

 

 

Nudeln in Tomatensauße, eine kleine und schnelle Sache unterwegs. 4 Zwiebeln, ca. 500g Nudeln, Tomatenpaste/Mark, 5 Tomaten (getrocknete), etwas schwarzer Pfeffer, viiielllllll Parmesankäse, 4 Knoblauchzehen und etwas Olivenöl

Zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch im Öl anbraten, bis sie glasig sind. Mit Wasser anfüllen und die Nudeln weich kochen. Die Tomatenpaste und getrockneten Tomaten mit etwas Wasser anmischen und zugeben. Langsam erwärmen bis es anfängt zu blubbern. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, viel Parmesan drüber streuseln und sich schmecken lassen !

 



           Käsenudel   

 

Ca. 250 g Nudeln, Salz, Öl, Käse, Butter

 

Nudeln im Topf weich kochen. Das Wasser abgießen und abwechselnd Nudeln mit geriebenen oder geschnittenen Käse in einem gefetteten Topf mischen. Dann mit Käse und Butterflocken bestreuen und zugedeckt auf die Glut stellen und backen. Eventuell etwas Glut auf den Deckel!




 

          Kartoffelgulasch

 

pro Person: 2 Tassen in Würfel geschnittene Kartoffel, 2 Tassen klein geschnittene Zwiebel, 1 Esslöffel süsses Paprikapulver, ½ Tasse grob geschnittene Salami, Salz & Pfeffer, Kümmel, Öl oder Margerine 

Die Zwiebeln mit etwas Fett anrösten. Das Paprikapulver einrühren. Nicht zulange erhitzen sonst bekommt das Paprikapulver einen bitteren Geschmack. Nun die Kartoffeln und die Salami hinzufügen und mit Wasser auffüllen bis alles bedeckt ist. Ein paar mal umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Kümmel würzen und garen. Das Gulasch sollte eine breiartige Konsistenz aufweisen und wird mit Brot als Beilage verzehrt. Falls es zu dünnflüssig ist einfach ein paar Kartoffelstücke zerquetschen und noch ein paar Minuten weiterkochen lassen. 

 



 

        Corned Rissotto   

 

1 Tasse Reis, 1 Dose Tomaten, 1 Dose Corned Beef, 1 Tasse Fleischbrühe, 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Oregano, Parmesankäse

 

Im Öl die Zwiebeln dünsten,das Corned Beef anbraten und den Reis mit dünsten. Mit dem Tomatensaft aus der Dose ablöschen und Fleischbrühe aufgießen. 15 min leicht kochen lassen. Geteilte Tomaten dazugeben und mit Parmesankäse anrichten.

 

 



 

 

          Reisbisserl

 

pro Person: 1 Tasse Reis, 1 Tasse klein geschnittenes Gemüse, ½ Tasse klein geschnittene Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Öl oder Margerine, Salz und Pfeffer, ½ Esslöffel süsses Paprikapulver


Den Reis mit etwas Knoblauch im Fett anrösten, 2 Tassen siedendes Wasser aufgiessen und mit aufgesetztem Deckel auf kleinster Flamme 20 Minuten warm halten ohne den Deckel zu heben. Das Gemüse und die Zwiebel mit etwas Fett angebraten und das Paprikapulver beimengen. Am Schluß vermischen man den fertigen Reis mit dem Gemüse und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab. 

 



 

        Spaghetti mit

       Sahne/ Pilzsosse

 

pro Person: 200 g Spaghetti, 2 Esslöffel Milchpulver, 1 Knoblauchzehe, 1 Esslöffel Mehl, ¼ Tasse zerkleinerte Trockenpilze, Salz & Pfeffer, ¼ Tasse zerkleinerter Käse. 

 

Die Nudeln nach Anleitung kochen. In der Pfanne wird in einer ½ Tasse Wasser das Milchpulver gelöst und langsam mit den Pilzen und dem Knoblauch erhitzt. Sobald die Pilze weich sind, wird langsam der Käse eingerührt und alles mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das Mehl wird in kaltem Wasser aufgeschlemmt, in die Soße eingerührt und solange erhitzt bis diese eindickt.Fertig !

 



 

Französische Zwiebelsuppe  

für 4 Personen oder zwei wirklich hungrige...

 

 

6 Zwiebeln,1/4 Tasse öl,6 Eßlöffel Mehl, 2 Liter Würfel - Brühe,Salz und Pfeffer, 6 Scheiben Weißbrotm 6 - 10 Scheiben Gouda oder ähnlichen Käse

 

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und goldgelb braten. Langsam und vorsichtig das Mehl hinzugeben und  rühren. Kurz dünsten lassen und dann mit etwas kaltem Wasser ablöschen. Nun die Brühe dazugeben und das Ganze eine Viertelstunde bei milder Hitzekochen lassen. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Den Käse irgendwie klein kriegen und mit dem gewürfelten (gerösteten) Brot über den mit der Suppe reichlich gefüllten Teller streuen. Einen Moment warten, damit der Käse schmelzen kann !

 

 



           Curryreis

 

pro Person: ¾ Tasse Reis, 1 Tasse klein geschnittenes Obst (auch Trockenobst oder 2 Ananasscheiben aus der Dose), Öl oder Margerine, Salz und Pfeffer, 1-2 Esslöffel Currypulver oder Fertigsoße aus der Tüte, ¼ Tasse Rosinen, ¼ Tasse Erdnüsse


Den Reis mit etwas Knoblauch im Fett anrösten, 1,5 Tassen siedendes Wasser aufgießen und mit aufgesetztem Deckel auf kleinster Flamme 20 Minuten warm halten ohne den Deckel zu heben. Ein wenig Fett leicht erhitzen, das Currypulver einrühren und mit einer ½ Tasse Wasser vorsichtig aufgießen. Das zerkleinerte Obst und die Rosinen kurz darin andünsten. Gut gesalzen wird die fertige Soße mit dem Reis vermengt und serviert. 

 



 

          Reisfleisch

 

pro Person: ¾ Tasse Reis, ½ Tasse zerkleinertes Fleisch (Trockenfleisch) oder Salami, Fett, süßes Paprikapulver, 1 Tasse zerkleinerte Zwiebel,1 Knoblauchzehe, Salz & Pfeffer


Den Reis mit etwas Knoblauch im Fett anrösten, 1,5 Tassen siedendes Wasser aufgießen, Fleisch hinzufügen und mit aufgesetztem Deckel auf kleinster Flamme 20 Minuten warm halten ohne den Deckel zu heben. Die Zwiebeln mit etwas Fett in der Pfanne anrösten. Das Paprikapulver einrühren. Nicht zulange erhitzen sonst bekommt es einen bitteren Geschmack. Mit ½ Tasse Wasser aufgießen, kurz aufkochen lassen und mit dem fertigen Reis vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist das schmackhafte  Gericht. 

 




         Durcheinander

 

pro Person: 1 Tasse in Würfel geschnittene Kartoffel, 1 Tasse Teigwaren, ½ Zwiebel, ¼ Tasse klein geschnittenen Käse, ¼ Tasse klein geschnittene Salami, 2 Esslöffel Milchpulver, Salz, Pfeffer


Kartoffeln und Nudeln zugleich in gesalzenes, siedendes Wasser geben und weich kochen. Währenddessen wird die Salami in die heiße Pfanne gegeben. Die Zwiebel wird in dem Fett der Salami goldbraun gebraten. Die weich gekochten Kartoffeln und Teigwaren werden mit der Zwiebel in der Pfanne vermengt. Nun wird der Käse und das Milchpulver darunter gemischt und das ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 

 



 

  Püree mit Wienerwürstchen

 

pro Person: 2 zerkleinerte Wiener Würstchen, 1 Tasse Kartoffelpüreepulver, 1 Esslöffel Trockenmilch, Salz & Pfeffer, 1 Teelöffel süßes Paprikapulver, ½ Tasse Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Fett, Brühwürfel

 

 

Eingeschweißte Wiener Würstchen sind ohne weiteres mehrere Tage haltbar. Auf Expeditionen ist das Gericht einfach und vor allem schnell zubereitet. Es sollte aber bereits in den ersten Tagen auf Grund der Haltbarkeit verzehrt werden. Die Zwiebeln, die zerkleinerten Würstchen werden gesalzen und mit dem Knoblauch und etwas Fett in der Pfanne angebraten. Am Ende wird das Paprikapulver eingerührt, mit ¼ Tasse Wasser aufgegossen, durchmischt und gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Gleichzeitig wird im Topf 1Brühwürfel in 1 ½ Tassen Wasser gelöst. 1 Tasse Trockenpüree wird mit dem Milchpulver in das heiße Wasser eingerührt und mit Salz abgeschmeckt. Das Püree wird im Teller mit der Würstchensoße übergossen und serviert.

 

 



        Kaiserschmarrn

 

pro Person: ½ Tasse Trockenobst, 1,5 Tassen instant Pfannkuchenpulver, 1,5 Tassen Wasser, Zucker oder Marmelade, etwas Fett


Das Pfannkuchenpulver ist in allen Supermärkten in Canada/Alaska leicht erhältlich. Das beste Resultat erhält man mit einer Teflon beschichteten Pfanne. Bei herkömmlichen Kochgeschirr wird etwas Fingerspitzengefühl vorausgesetzt, da es leicht anbrennen kann. 1,5 Tassen Pfannkuchenpulver werden mit 1,5 Tassen Wasser verrührt. Das Trockenobst am Besten schon vorher etwas in Wasser eingeweicht hinzufügen. Die dickflüssige Masse wird nun in die eingefettete Pfanne gegossen. Die Pfanne dabei nicht komplett bedecken. Anbraten bis die Masse deutlich fester geworden ist. Nun mit den Löffel in kleine Stücke zerreißen und weiter braten bis diese leicht bräunlich sind. Das ganze noch mit Zucker bestreuen oder mit etwas Marmelade garnieren.

 



 

                Bratäpfel

 

1 Apfel pro Person,Rosinen,Mandeln (Gehackt oder gehobelt), Zucker, Rum, Instant Vanillesoße oder Pudding  

 

Die Äpfel werden entkernt, ohne dass sie dabei zerschnitten werden. Rosinen, Mandeln und etwas Zucker mischen und in das Loch im Apfel füllen. Anschließend etwas Rum darüber gießen und in Alufolie einwickeln. In der Glut des Lagerfeuers grillen, bis das Fruchtfleisch des Apfel weich gegart ist. Warme Vanillesoße oder Vanillepudding dazugießen, SUPER LECKER !

 



 

        Beerenaufstrich

 

Blaubeeren oder Himbeeren, Zucker Einfach die Beeren in einem Topf erhitzen und regelmäßig umrühren. Zucker dazu. Fertig. Passt gut auf Brot oder auf Pfannekuchenoder ins Müsli.

 

 



         Obstmilchreis

 

pro Person: 1 Tasse Obst, ½ Tasse Reis, ¼ Tasse Rosinen, ¼ Tasse Milchpulver

 

Das Milchpulver in 1 Tasse Wasser auflösen und zum sieden bringen. In das siedende Wasser den Reis geben und auf kleinster Flamme einkochen. Kurz bevor der Reis weich wird das Obst und die Rosinen hinzufügen. Das I- Tüpfelchen wäre dann noch ein wenig Marmelade.


 



            French Toast

 


2 Eier aus Trockenei-Pulver, 125 ml Milch aus Milchpulver anrühren, 1 Beutel Vanillezucker (1 EL), 1 Messerspitze Zimt ,1 Messerspitze Muskatnuss, 4 Scheiben Toast/Weissbrot, etwas Margarine oder speiseöl ,Ahornsyrup/ Honig/Marmelade/Gelee

 

Die Eier mit der Milch und dem Vanillezucker, dem Zimt und der Muskatnuss verrühren. Die Toastbrotscheiben darin tunken und anschliessend in einer Pfanne in dem heissen Fett von beiden Seiten goldbraun braten. Mit Ahornsyrup, Marmelade, Honig oder Gelee echt lecker


 

 



                  Fisch   

 

Nichts schmeckt besser als fangfrischer Fisch, der über dem Lagerfeuer gebraten !

 


1-2 frische Fische ,geschuppt und ausgenommen), oder Fischfilets, Salz, Pfeffer. etwas Öl, Butter oder Margarine

 

Den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Fett oder Öl in die Pfanne und den Fisch darin gar braten. Wenden nicht bitte nicht vergessen !  

 

Varianten: Vor dem Braten kann man die Fischfilets auch mit etwas Weizenmehl anstäuben. Dass gibt eine feine goldgelbe Kruste. Gut schmeckt auch etwas Zitronensaft über dem fertigen Fisch.

 



 

                 Popcorn


2 EL Speiseöl, 1/3 Tasse Popcorn Mais, etwas Salz oder Zucker

 

Öl im Topf erhitzen und Popcorn dazugeben. Dann solange über dem Feuer oder Kocher erhitzen, bis die Maiskörner fertig gepoppt haben. Dabei immer wieder den ganzen Topf durchschütteln, damit der Mais nicht anbrennt. Den Deckel dabei nicht abnehmen ! Zum Schluss je nach Geschmack salzen oder mit Zucker bestreuen.In Canda/ Alaska gibt es auch schon fertige Mischungen in einem Alufolientopf zu kaufen, das geht dann noch schneller und ohne anbrennen...

 



 

  Müsliriegel selbst gemacht

 

80g Butter (möglichst langes Haltbaarkeitsdatum) 240g flüssiger Honig100g, Mehl und etwas Wasser,2TL Zitronensaft400-450g ,


Mischung aus ungezuckertem Früchtemüsli (Aldi, Plus, etc.), zerkleinerten Trockenfrüchten, Haferflocken, gehackten Nüssen, Rosinen.Butter und Honig in einem Topf schmelzen lassen und dabei nicht zu stark erhitzen! Die Müslimischung, Zitronensaft, Mehl und Wasser dazugeben und stark verrühren. Die noch warme Masse fingerdick auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backopen bei 150°C etwa 30 Minutenlang backen. Die noch warme Platte in Riegel schneiden. Die abgekühlten Riegel einzeln in Pergamentpapier wickeln und luftdicht aufbewahren. Die Riegel haben eine Haltbarkeit von etwa drei Wochen. Meistens sind sie jedoch schon lange vorher alle...

 

 



 

     Haferflocken Kekse

 

1 Tasse Haferflocken, 5 Eßlöffel Mehl, 4 gestrichene Löffel Butter, 3 Eßlöffel Zucker, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 1-2 Eier (Eipulver), Zimt, Anis, Schokoraspeln

 

Haferflocken mit Butter und der Hälfte Zucker unter ständigen Rühren in der Pfanne rösten und dann abkühlen. Die anderen Zutaten zu einem cremigen Teig verrühren und unter die Haferflocken rühren. Den Teig löffelweise in die Pfanne geben (zu kleinen Klecksen) und auf kleiner Flamme backen. Eventuell wenden. Man kann auch auf gleicher Weise, aus Mehl, Fett, Zucker, Ei und Milch(-pulver), Kekse machen. Diese Zutaten zu einen festen Teig verarbeiten und flache Plätzchen daraus formen. Wenn man will, mit Beeren füllen und zusammenklappen.

 

 

 

 

 

Weiter mit: Kleidung

 



 

 

                 Only those who risk going too far, will discover how far they can go !

          Expedition in USA ,Alaska & Canda, Skandinavien mit Faltboot, Motorboot,  

                              Katamaran, Motorrad, Geländewagen, Fahrrad ...

                                      Copyright © 2004 - 2011 by Ch. Breier