Zu meinem 50 Geburtstag soll es noch einmal eine richtig schön lange und interessante Expedition werden
2013 geht es für 3-6 Monate durch die Inside Passage.
Ich war schon viele male in den Letzten 20 Jahren dort unterwegs mit Fähren, Segelbooten und Motorbooten, aber diesemal wird es ein Faltboot !
Die Inside Passage auf der Alaska Seite.
Es ist eine der weltweit schönsten Wasserstraßen. Und auch eine der vielfältigsten
Wasserstraßen sind in aller Regel Flüsse, die sich durchs Land ziehen. Diese hier ist anders: Sie ist ein Stück Pazifischer Ozean. Den Charakter einer "Straße", die scheinbar Ufer links und rechts hat, bekommt sie durch die fast zahllosen Inseln unmittelbar vor der Küste, zwischen denen sich die Schiffe auf der Inside Passage hindurchschlängeln müssen.
Diese Inside Passage ist lang: 1530 km,( der dirkte Weg !) bis hinauf nach Skagway in Alaska. Sie stellt eine wichtige Verbindung zwischen den USA und Alaska dar - immer an der kanadischen Küste entlang.
Kreuzfahrt-Dampfer und Fährschiffe bieten ausgiebige Touren an, zumeist aber nur auf dem direkten weg von Vancouver Island und Prince Rupert, das kurz vor der Grenze Alaskas liegt, nach Skagway in Alaska. Die Küstenlandschaft, durch die man fährt, ist großartig: Fjorde, Wasserfälle, dichte Wälder und immer wieder Gletscherzungen oder verschneite Gipfel.
Das Klima ist meist angenehm mild aber der Pazifik sorgt für zahlreiche Niederschläge, die an den imposanten Coast Mountains abregnen. Dadurch bildeten sich an diesem kanadischen Küstengebiet beeindruckende Regenwälder. Diese und die einzigartige Berglandschaft prägen das Bild der Inside Passage und bieten einen wunderschönen Anblick.
Neben den Waldgebieten, gibt es an der Inside Passage ebenfalls verschiedene Gletscher, die einen interessanten Kontrast bilden. Die üppige Vegetation und unberührte Naturlandschaft dieses Seewegs stellen für verschiedene Tierarten den Lebensraum dar, die hier mit etwas Glück beobachtet werden können. So sitzen viele Weißkopfseeadler in den Baumkronen entlang der Küste und warten auf eine geeignete Fischmahlzeit. Aber auch die Gewässer bilden eine Heimat für seltene Tierarten.
Zeitweise begleiten Delfine die Boote auf ihren Weg an der Westküste Kanadas entlang und bezaubern ihre Passagiere. Zusätzlich dient die Inside Passage vielen Walarten als Lebensraum.
Die Regionen um die Inside Passage wurden bereits früh von Urvölkern, wie den Haida, Tlingit und Tsimshian, besiedelt, denn die Westküste bot hervorragende Lebensbedingungen. Die Gewässer und Wälder des westlichen Kanadas hielten ein umfangreiches und abwechslungsreiches Nahrungsangebot bereit und somit errichteten die Urvölker ihre festen Siedlungen in diesem Bereich.
Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts erreichten Entdecker aus Spanien, Frankreich, Großbritannien und Russland die Inside Passage. Sie waren auf der Suche nach Handelsmöglichkeiten und Bodenschätzen. Die beiden Briten James Cook und George Vancouver waren unter diesen Entdeckern und legten erstmals genaue Karten von der Inside Passage und ihrer Umgebung an.
Im Laufe des 19. Jahrhundert gründeten die Europäer hier Kolonien und ließen sich entlang kanadischen Westküste nieder. Im Gegensatz zu früheren Zeiten leben in der Gegenwart nicht mehr so viele Menschen an der Inside Passage.
Denn die Ureinwohner der Westküste starben fast vollkommen aus, da die europäischen Entdecker Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Tuberkulose, ins Land brachten. Diese Tatsache kostete fast 90 Prozent der Ureinwohner das Leben.
Die wirtschaftliche Nutzung der Inside Passage und ihren Küstengebieten konzentriert sich im wesentlichen auf den Tourismus. Darüber hinaus ist auch der Fischfang noch heute an der Westküste des Landes weit verbreitet. Außerdem stellt das Angeln eine populäre Freizeitbeschäftigung dar, die aufgrund des hohen Fischvorkommens bei Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist.
Die Inside Passage im Faltboot zu erkunden ist eine Herrausforderung die aber belohnt wird mit unvergesslichen Erlebnissen !
Einfach ist sie jedoch nicht zu paddeln, denn das Wetter dort ist unberechenbar, 7Meter Wellen bei Sturm in manchen offenen Abschnitten sind keine Seltenheit und die gewaltigen Gezeitenströme bilden auch ein Gefahr für nicht Ortskundige !
Skookumchuck Narrows, salzwasser rapids am Eingang zum Sechelt Inlet,BC während einer starken ebb tide.
Es gibt in der Inside Passage einige sogenannte Tidal Rapids wie z.B. die Skookumchuck Narrows, die Nakwakto Rapids oder die Okisollo in der Johnstone Strait mit Whirlpools und hohen stehenden Wellen, da sollte man die Gezeiten sehr gut beobachten oder man ist sehr schnell in sehr ernsten Schwierigkeiten...
Wir werden schon auf der Canadischen Seite in Vancouver starten !
Ich werde diese Tour nicht allein paddeln, ein guter Bekannter wird mich begleiten, auch er hat sehr viel Outdoor Erfahrung, diese Strecke wird wesentlich anspruchsvoller als meine letzten Yukon River Touren !
Wir werden versuchen so viel Tide-Gletscher wie möglich mit dem Boot zu erkunden.
Die Tierwelt in der Inside Passage ist einmalig, Wale, Robben, Seelöwen...
... Wölfe, Bären, Elche, Hirsche, Adler, Otter...
... Füchse, Luchse, Lachse und vieles mehr ...
In die abgelegenen Ecken wird es in Bereiche gehen wo noch nicht viele mit so einem kleinen Boot unterwegs waren ... NATUR PUR !
Ich möchte mir diesmal sehr viel Zeit nehmen zur Beobachtung von Tieren, Gletschern und entspannen in den Hot Springs und Fjorden ohne jeglichen Zeitdruck !
Die Strecke wird zwar genauestens recherchiert aber nur sehr grob vorgeplant und erst unterwegs wird entschieden wo es wirklich lang geht ...
DER WEG IST DAS ZIEL !
Tiere , Gletscher, Wald und einsame Ecken in grandioser Natur gibt es mehr als genug dort oben !
Wenn einer von Euch noch Tipps bezüglich der Inside Passage für mich hätte wäre ich Euch dankbar !
Schaut Euch bitte mal die Website von PACIFICWILD an
Pacific Wild’s current focus area is on the northern portion of the Pacific coast of Canada, an area known as the Great Bear Rainforest. Located between Bute Inlet to the south and the Alaskan panhandle to the north, this region contains a significant portion of the world’s remaining intact temperate rainforest. Historically, this forest type occupied less than 0.2% of the earth’s land mass and remains one of the rarest forest types on the planet.The rainforest on Canada's Pacific coast supports many threatened and globally unique marine and terrestrial species. Over two thousand separate runs of Pacific salmon intertwine through an ecosystem rich with wildlife, including genetically distinct wolves, the all-white Spirit bear, Canada's largest grizzly bears in addition to many species of marine mammals. Today, seventy percent of this rainforest ecosystem is unprotected and threatened with industrial logging, mining and other resource extraction proposals. Many of the planet's large carnivores are threatened and declining in numbers and range due to habitat destruction, trophy hunting and poaching. Trophy hunting of large carnivores, such as grizzly bears and wolves, is sanctioned by the British Columbia government, and currently no marine protected areas have been established. Open net-cage salmon farms, seismic testing for oil and gas reserves and unsustainable fishing practices remain some of the immediate threats to the marine environment.Internationally, scientists and conservationists continue to promote the protection of the last wild intact functioning ecosystems in an effort to safeguard biological diversity, ancient forest protection is increasingly supported in efforts to offset the impacts of global warming.These last remnants of wilderness remain the planet’s best opportunity to safeguard species diversity over time. Large-scale and sustained opportunities for conservation of large carnivore species, such as grizzly bears and wolves, still exist on the north coast of British Columbia.
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Expedition in USA ,Alaska & Canda, Skandinavien mit Faltboot, Motorboot,
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