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    Denali Hwy - Gulkana

 

 

 

8.Juli 2009

 

Nach einem leckeren „Alaska-Frühstück“ (Pancakes, Eggs and Bacon) ging es gleich richtig zur Sache. Sofort hinter dem MacLaren River begann der Anstieg zum MacLaren Pass. Das ist der zweithöchste Pass in Alaska. Nach den ersten 10km haben wir schon 400 Höhenmeter hinter uns gebracht. Die Sonne war wieder extrem heute. Kurz vor dem Pass kam uns ein Radler aus Deutschland entgegen; Holger aus Düsseldorf. Nach einem kurzen Plausch stellten wir fest, das Holger und Detlef mit der gleichen Maschine von Anchorage nach Frankfurt fliegen. Alaska ist zwar vier mal so gross wie Deutschland, aber doch irgendwie klein. Kurz hinter dem Pass entdeckten wir zwei junge Elchbullen. Sie waren schon auf dem Weg sich von uns zu entfernen, doch ich konnte den Lockruf eine Elchkuh so gut imitieren, das die beiden sich doch wieder bis auf etwa 30m näherten. Die beiden waren wohl erst kürzlich von der Mutter verstossen worden. Das ist bei Elchen so üblich. Wir trafen an einem See ein nettes Paar aus Deutschland mit einem Wohnmobil. Prost und danke für das leckere kühle Alaska Bier. Um 17 Uhr war es dann soweit: Der Schotter war zu Ende und der Highway war  wieder geteert. Ein fremdes Gefühl, nach gut 200km Schotter. Am Tangle Lake gab es noch ein kleines Eis und volle Wasserflaschen. Gegen 21:30 Uhr stellten wir die Zelte in der Nähe eines Sees auf. Milliarden von Fliegen und Moskitos motivierten uns dazu, die Zelte in Rekordzeit aufzustellen. Im Zelt hörten sich die Moskitos an wie ein Regenschauer. Unglaublich. Nächstes Problem: Die Wasserflaschen waren aufgrund des Durstes nach den vielen Anstiege schon wieder fast leer. Nur noch Notbestand zum Kaffee kochen am Morgen. Um diese Zeit sind auf dem Highway keine Wohnmobile mehr unterwegs, die man anhalten könnte und nach Wasser zu fragen. Also warteten wir ab bis zum Morgen. Ein Gewitter zog an uns vorbei und verschonte uns für heute. Wir haben heute 44km und 550 Höhenmeter hinter uns gebracht.


© Copyright by Ch. Breier
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           Wenigstens konnten wir jetzt etwas von den Bergen sehen..

 

 

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Detlef ist happy das er endlich etwas von der grandiosen Landschaft sehen kann ! 

 

 

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Das Cullmann Magnesit Stativ und der Cullmann Magnesit Kugelkopf funktionieren einwandfrei, trotzdem sie außen am Trike ungeschützt befestigt waren!
Das nenne ich gute Quallität !
 

 

 

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Ich hatte ja gehofft das sich der Rauch verzieht, aber es war leider nicht so... 

 

 

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Ich kenne den Denali Hwy ja von früheren Reisen, aber für Detlef ist es echt schade....

 

 

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                                         Endlose Piste...

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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                          Immer wieder geht es aufwärts... 

 

 

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Bei dem ganzen Rauch fällt mir das Atmen sehr schwer, trotzdem fühle ich mich topfit, der ganze überflüssige Speck ist weg...

 

 

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                                  Holger aus Düsseldorf

 

 

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Angekommen am Mc Laren Pass dem zweithöchsten auf der Straße zu erreichenden Pass in Alaska ! 

 

 

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Detlef wollte es nicht glauben, aber mein Lockruf hat funktioniert, der Elch kam wieder auf uns zu... 

 

 

 

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                          Absolut grandiose Landschaft. 

 

 

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                       Der Pistenbelag aendert sich stätig ! 

 

 

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                    Immer wieder überqueren wir glassklare Flüsse. 

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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    Nach der langen Schotterpiste fühlt sich die richtige Straße super an...


 



 

9.Juli 2009

 

Schon kurz  nach dem wir die Zelte verlassen haben, wurden wir wieder von den Unmengen von Moskitos und kleinen Fliegen begrüßt ! Es war kaum auszuhalten... Ich habe noch immer eine Erkältung und kann schlecht atmen, ganz besonders der Qualm der Feuer macht mir zu schaffen und die Insekten helfen auch nicht gerade meine Laune zu verbessern ! Den ganzen Tag über ging es heftig bergauf. Am Highway nach Glennallen angekommen aßen wir erst einmal einen Hamburger mit Pommes und tranken ein eiskaltes Getränk in einer Lodge, welch eine Wohltat.... Nach der Lodge ging es die ersten Kilometer bergab. Aber die ersten Anstiege ließen nicht lange auf sich warten. Mit all den Unmengen von Moskitos im Nacken nicht gerade ein Spaß. Am Meiers Lake saßen einige Leute vor einer Cabin und winkten uns zu. Wir drehten und fuhren zur Cabin zurück, denn die Lodge am Lake war geschlossen. Ich wollte die Leute fragen wo wir campen konnten. Es begrüßte uns jemand auf Deutsch, es war Tina, ihr Mann Harwel und Tochter Anna. Wie sich herausstellte sind sie die neuen Besitzer der Lodge. Schön das sie die Lodge nun wieder öffnen, nachdem sie zwei Jahre geschlossen war. Tina ist aus Deutschland und lebt jetzt schon seit 10 Jahren in Alaska mit Harwel, der aus Alaska stammt. Jim & Elly die Besitzer der Cabin gaben uns Kaffee zu trinken und Detlef bekam sein erstes Stück Caribou Fleisch zu essen was ihm sichtlich schmeckte! Auch „Crazy Bill“, Bill Novotney war anwesend; er ist aus Eagle River. Es war ein super toller Abend mit sehr netten Leuten. Gegen 22:00 fuhren wir zur Lodge und Tina & Harvel  zeigten uns wo wir unser Lager aufschlagen konnten. Die Insekten waren heute extrem schlimm, das aufbauen der Zelte war ein grauen! Wir sind heute 56 Km gefahren und haben 620 Höhenmeter bewältigt.

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Die Lodge am Ende des Denali Hwy's, man hat das kalte Bier gut geschmeckt..

 

 

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                Elly, Grazy Bill, Jim,Harwel,Anna, Tina und Ich 

 

 

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                  Tina & Harwel vor ihrer Lodge am Meiers Lake

 

 

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                        Wasserflugzeug am Meieres Lake   

 

 



 

10 Juli 2009 

 

Die Nacht war herrlich ruhig. Es wird nun nachts etwas dunkler, ich habe zum ersten mal seit langer Zeit den Mond wieder gesehen.Wir sind morgens in die Lodge Tina & Harwel haben uns zum Kaffe eingeladen. Anna, Crazy Bill, Jim & Elly waren auch wieder da.Wir sahen einen Elchbullen im See.Einige Stunden haben wir uns über die Lodge unterhalten. Tina & Harwel sind gerade dabei wieder alles auf Vordermann zu bringen. Die Lodge stand 2 Jahre leer, es braucht also etwas Zeit bis sie wieder in Ordnung ist! Die Umgebung ist wirklich super, der See mit Bergen im Hintergrund, viel Wild und eine kleine Kirche. Tina & Harwel werden sicherlich ein gutes Auskommen haben wenn die Lodge wieder eröffnet ist.Wir verabschiedeten uns von allen und wollten die Übernachtung bezahlen, aber Tina & Marwel nahmen von uns kein Geld, wir waren ihre Gäste, vielen Dank !!!Gegen Mittag sind wir dann in Richtung Glennallen losgefahren. Es war heute Gott sei Dank nicht so heiß wie in den letzten Tagen, auch die Insekten hielten sich etwas zurück. Der Rauch der Feuer war auch nicht mehr so stark. Ein Wohnmobil hielt neben uns an und ein Mann reichte jedem von uns einen Energieriegel, super nett, besten Dank !Die Straße war ein ewiges auf und ab, jedoch waren die Anstiege nicht so steil. Die Landschaft war prima, viele kleine Seen jedoch leider ohne Tiere. Kurz vor Gulkana trafen wir noch mal Jim & Elly sie kamen gerade vom Fischen und waren auf dem Rückweg nach Meiers Lake.Bei einer Tankstelle am Highway Abzweig nach Tok, hielten wir an und wollten eigentlich einen Kaffee trinken, jedoch die Frauen dort schlossen den Laden vor unserer Nase ab, sehr nett...Gegen 20:00 Uhr fuhren wir nach Gulkana. Dort angekommen begrüßte uns die Frau des Pfarrers. Wenig später kam auch der Pfarrer dazu. Er brachte uns Trinkwasser und seine Frau eine Dose geräucherten Lachs, besten Dank !Wir fuhren etwa einen Kilometer weiter und schlugen unsere Zelte am Gulkana River auf. Ein Gewitter war im Anmarsch. Gerade noch rechtzeitig konnten wir unsere Zelte aufschlagen, bevor es anfing zu regnen.Wir aßen den Räucherlachs mit Kräcker, man war der Lachs gut.

Wir sind heute 70,9 Km gefahren in 5:11 Stunden reiner Fahrzeit bei 350 Hm.

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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        Weiter geht es auf einer endlosen Strasse in Richtung Glennallen. 

 

 

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                       Immer wieder Fireweed an der Strasse. 

 

 

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            Die meisten Seen sind über und über mit Seerosen bedeckt !

 

 

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Der Vorteil beim Trike fahren ist die tiefe Sitzposition, man verpasst nichts !

 

 

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                             Unser Camp am Gulkana River. 

 

 



 

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