Da die Fahrt zu meinem Liegerad Sponsor Pirol von Datteln nach Bautzen und zurück über 1200 Km betrug haben wir auf dem Rückweg in Dresden übernachtet und uns die wiederaufgebaute Frauenkirche und einige andere Sehenswürdigkeiten dort angeschaut.
Dresden ist einer der schönsten Städte die ich je gesehen habe !
Gegründet wurde Dresden am Ort eines slawischen Fischerdorfs als Kaufmanns -siedlung und landesherrliche Burg , Dresden war seit dem 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Herzöge, Kurfürsten und später der Könige.
Die Stadt erlebte glanzvolle wie tragische Zeiten, sie war vor allem im 18. Jahrhundert ein prächtiges Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft und wurde nur zwei Jahrhunderte später zum Synonym für apokalyptische Zerstörung.
Die wieder aufgebaute Frauenkirche
Seit dem 30. Oktober 2005 überragt die Dresdner Frauenkirche wieder das Dresdner Stadtpanorama. Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist ein eindrucks -volles Symbol internationaler Versöhnung nach dem zweiten Weltkrieg.
Die Weihe der Kirche erzielte weltweite Aufmerksamkeit. Seitdem haben über zwei Millionen Menschen die Frauenkirche besucht.
Glanzvolle Konzerte, besinnliche Gottesdienste und freie Besichtigungen ermöglichen es jedem die Frauenkirche zu erleben.
Die Dresdner Frauenkirche stellt einen der Höhepunkte des protestantischen Kirchenbaus in Sachsen und ein Meisterwerk des europäischen Barock dar.
Das Martin-Luther-Denkmal vor der Frauenkirche in Dresden
Dresden bietet Sehenswertes in vielerlei Gestalt:
In keiner Architekturgeschichte fehlt der Dresdner Zwinger, die Frauenkirche, Semperoper und Residenzschloss prägen wie viele weitere historische Baudenkmale und Ensemble das Bild der Stadt. Prachtvolle Uferpromenaden, interessante Museen und Einrichtungen, technische Denkmale, liebenswerte Details – Dresden hält viele Entdeckungen bereit.
Der Dresdener Zwinger
Ist ein barockes Bauwerk in Dresden mit einer herausragenden Kunstsammlung, gelegen zwischen der Semperoper und dem Postplatz. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Herzogin Garten, das Staatsschauspiel Dresden, das Taschenbergpalais, die Schinkelwache und der Theaterplatz.
Die Bezeichnung „ Zwinger “ ist übernommen von der im Mittelalter üblichen Bezeichnung für einen Festungsteil zwischen der äußeren und inneren Festungsmauer und nimmt damit Bezug auf die Dresdner Befestigungsanlagen.
Der Dresdner Zwinger steht zwar mit seiner Frontseite (Kronentor) auf der äußeren Festungsmauer, hat aber nicht diese mittelalterliche Zwinger-Funktion, sondern war als Vorhof eines neuen Schlosses konzipiert, das mit einem anderen Gebäude anstelle des Semperbaues beginnend den Platz bis zur Elbe ein - nehmen sollte.
Die Semperoper
Dresdens Operntradition reicht bis in die Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem kurfürstlichen Hof verbunden, der verschiedene Spielstätten nutzte.
1838 erhielt der Architekt Gottfried Semper den Auftrag, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das jedoch bereits 1869 abbrannte.
1871 bis 1878 entstand der zweite Bau unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der italienischen Renaissance.
Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Oper zwischen 1977 und 1985 in originalgetreuer Form wieder aufgebaut und erhielt ihre bildkünstlerische Dekoration und Ornamentik zurück.
Feinsinnige Architektur und besondere Akustik machen die Dresdner Semperoper zu einem der Höhepunkte der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Dank der bedeutenden Musiktradition und der hohen Qualität des Ensembles der Sächsischen Staatsoper zählt sie wieder zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.
Die Sehenswürdigkeiten in Dresden sind einfach unglaublich !
Die Frauenkirche
Die Frauenkirche in Dresden ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts.
Sie gilt als eines der architektonisch reizvollsten Kirchengebäude Europas aus dieser Epoche und als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus. Der neben dem Straßburger Münster größte Sandsteinbau der Welt verfügt zugleich über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.
Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach einem Entwurf von George Bähr erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal. Nach der Wende begann 1994 der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.
Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg soll nun ein Symbol der Versöhnung werden.
Rund 2.000 Sitzplätze bietet die Kirche Gläubigen und Besuchern, die von allen Seiten durch einen der sieben Eingänge ins Innere gelangen können.
Der Altar der Frauenkirche
Der barocke Altar ist ein Meisterwerk des Bildhauers Johann Christian Feige. Im Zentrum steht eine biblische Szene: Christus betet einsam im Garten Gethsemane, während seine Jünger schlafen und sich aus dem Stadttor bereits die Soldaten nähern, um ihn gefangen zu nehmen. Ausgehend von dieser bewegenden Szene entwickelt sich im Altar dann eine ganze Predigt aus Stein, deren Zentrum die Botschaft von der schenkenden Barmherzigkeit Gottes ist.
Neben seiner reichen ornamentalen und figürlichen Ausstattung beeindruckt der Altar vor allem durch seine künstlerische und geistliche Tiefe.
Da vom Altar bei der Enttrümmerung fast zweitausend Einzelteile geborgen werden konnten, war seine Rekonstruktion möglich. Somit besteht der heutige Altar zu 80 Prozent aus historischem Material
Zu Gottesdiensten und Konzerten erklingt dort die neue Kern-Orgel, die auf vier Manualen von verschiedenen Stellen der Kirche gespielt werden kann. Sie verfügt über 67 Register, die rund 4.000 Orgelpfeifen zum Klingen bringen.
Die Orgel der Frauenkirche
In der Bähr’schen Frauenkirche wurde 1736 fertig gestellt und galt als eines der größten Werke Gottfried Silbermanns. Bereits kurz nach der Fertigstellung gab Johann Sebastian Bach auf dem Instrument ein Konzert.
Doch bereits 1769 wurde die Orgel erstmals umgestimmt, 1819 nahm man eine weitere Umstimmung vor, da die im barocken Kammerton gehaltene Orgel „im Verhältnis jetziger Instrumental-Stimmung recht gut einen halben Ton zu tief“ stand. Auch in der folgenden Zeit wurde die Orgel mehrfach erweitert und umgestaltet, sodass ihre ursprüngliche Klanggestalt nicht überliefert ist. 1945 wurde sie mitsamt dem Orgelprospekt vollständig zerstört.
Die neue Orgel der Frauenkirche wurde 2005 von Orgelbaufirma Kern aus Strasbourg erbaut. In ihr vereinigen sich auf beeindruckende Weise die Bauprinzipien der Orgeln Brüder Gottfried und Andreas Silbermann. Klanglich bereichert wird das Instrument durch die typischen Stimmen eines französisch-romantisches Orgelwerkes, sodass die neue Orgel eine beeindruckende Vielseitigkeit besitzt. Somit können die Orgelwerke Bachs ebenso authentisch gespielt werden wie orgelsymphonische Werke von César Franck. Das äußerst wandlungsfähige Instrument besitzt 68 klingende Register, die auf vier Manuale und ein Pedal verteilt sind. Von den 4.876 Pfeifen, von denen die kleinste weniger als ein Zentimeter und die größte über fünf Meter misst, ist j edoch nur ein kleiner Teil im so genannten Orgelprospekt sichtbar.
Auch außen ist die Kirche deutlich zu hören. Aus ihren vier Glockentürmen erklingt ein mehrstimmiges Geläut. Die acht Glocken bwiegen zwischen 291 und 1.750 Kilogramm. Nur eine von ihnen ist aus dem 16. Jahrhundert erhalten, die sieben anderen mussten neu gegossen werden.
179,7 Millionen Euro hat der Wiederaufbau der Frauenkirche insgesamt gekostet. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 132 Millionen Euro. Mehr als 100 Millionen Euro kamen durch Spenden aus aller Welt zusammen, der Bund und das Land Sachsen haben 57,5 Millionen Euro dazugegeben.
Der barocke Innenraum mit seinen fünf halbkreisförmig angeordneten Emporenist von beeindruckender architektonischer Geschlossenheit und Schönheit zugleich. Er vereint die Idee des Zentralbaus mit einer klaren Ausrichtung auf Kanzel, Taufstein, Altar und Orgel.
Die innere Kuppel
Die Innenkuppel wölbt sich zentral über dem Kirchraum und schließt diesen nach oben hin ab.
In Bährs Kirche wurden die figürlichen Ausmalungen vom italienischen Theatermaler Johann Baptist Grone ausgeführt.
Im lebendigen Gestus barocker Malerei sind die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sowie Allegorien der christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung ergänzt um die Barmherzigkeit mit den ihnen zugeordneten Symbolen dargestellt.
Jeder investierte Euro zum Wiederaufbau der Frauenkirche war bestens angelegt !
Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar sehr kalt, jedoch hatten wir dafür einen strahlend blauen Himmel ...
Auch mein Onkel (Werner Breier) war begeistert von Dresden! Hiermit möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei meinem Onkel bedanken das er die lange Fahrt mit mir unternommen hat.
Wir hatten ein super Hotel, sehr gutes Essen nette Leute und viel Spaß...
Das Coselpalais
Das Coselpalais befindet sich am Neumarkt, östlich gleich neben der Frauenkirche. Johann Christoph Knöffel erbaute es von 1744 bis 1746 für sich selbst auf dem Gelände des alten Pulverturmes.
Im Siebenjährigen Krieg wurde das Coselpalais bei der Belagerung durch die Preussen im Jahr 1760 von Kanonenkugeln getroffen und stark beschädigt. Oberlandbaumeister Julius Heinrich Schwarze baute es 1762 wieder auf, richtete einen Festsaal im zweiten Geschoß ein und erweiterte es um die beiden zweigeschossigen Flügelbauten.
Den Auftrag dafür erhielt er vom zweiten Besitzer des Palais, Graf Friedrich August von Cosel, einem Sohn von August dem Starken und der Gräfin Cosel. Bei den Bombenangriffen im Februar 1945 wurde das Coselpalais beinahe völlig zerstört. Die beiden Flügelbauten blieben stehen, brannten jedoch vollständig aus. Diese wurden in den Jahren 1976 und 1977 wiederhergestellt.
Der Wiederaufbau des Hauptgebäudes endete erst 1999.
Das Residenzschloss
Die Baugeschichte des Dresdner Schlosses reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bis 1918 diente es den sächsischen Landesfürsten als Wohn- und Regierungssitz.
In diesem Zeitraum erfuhr das Schloss zahlreiche Umbauten: Aus einer romanischen Burganlage, auf die auch der heute 100 Meter hohe Hausmannsturm zurückgeht, entstand im 16. Jahrhundert in rachtvolles Renaissanceschloss.
Nach einem Brand 1701 wurde das Schloss in der Regierungszeit Friedrich Augusts I., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, mit barocker Ausstattung wieder aufgebaut.
Zwischen 1889 und 1901 war die bevorstehende 800 Jahr Feier des sächsischen Königshauses Anlass für den letzten großen Schlossumbau, der im Stil der Neorenaissance erfolgte.
Nach Luftangriffen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs brannte auch das Schloss mit seinen rund 500 Sälen und Zimmern bis auf die Grundmauern nieder. Der größte Teil der kostbaren Innenausstattung ging verloren.
1985 startete der Wiederaufbau als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Als erstes Museum zog das Kupferstich Kabinett im Residenzschloss ein und präsentiert dort seit April 2004 seine Schätze.
Im September 2004 wurde das "Neue Grüne Gewölbe " eröffnet und seit September 2006 ist das Historische Grüne Gewölbe in seinen ursprünglichen Räumen zu bewundern.
Der Hausmannsturm kann bestiegen werden und bietet einen faszinierenden Rundblick über das Stadtzentrum.
Die Kathedrale
Im Jahre 1697 konvertierte Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, auf dem Weg zur polnischen Königskrone zum Katholizismus. Der von ihm initiierte Bau einer katholischen Hofkirche konnte allerdings erst durch seinem Sohn, Kurfürst August II., unter Protest der überwiegend evangelischen Bevölkerung realisiert werden.
Auf die Flusslandschaft ausgerichtet, dominiert die Hofkirche mit ihrem eindrucks -vollen Turm den berühmten "Canaletto-Blick" auf die Dresdner Stadtsilhouette. 78 Steinfiguren schmücken Balustraden und Nischen.
Sehenswert sind im Inneren u.a. die Rokokokanzel von Baltasar Permoser, die Silbermannorgel, das Hochaltarbild von Anton Raffael Mengs und die vier Grufträume mit 49 Sarkophagen katholischer Herrscher Sachsens sowie das Herz »August des Starken«, dessen Leib in Krakau ruht.
1980 erfolgte die Erhebung zur Kathedrale St. Trinitatis des Bistums Dresden Meißen der Römisch Katholischen Kirche. Seit 1709 besteht an der Hofkirche zudem ein Knabenchor: Die "Dresdner Kapellknaben" pflegen neben ihren liturgischen Aufgaben eine reiche Musizierpraxis mit weltweiten Konzertreisen.
Das Ständehaus
Der 50 Meter hohe Turm an der Nordseite des Gebäudes wird von der Saxonia, der Symbolfigur des Landes Sachsen, bekrönt. Die Bombenangriffe im Februar 1945 beschädigten auch das Ständehaus. Die äußere Wiederherstellung endete 1993 mit der Fertigstellung des Kupferdaches, die Innenräme wurden bis 2001 saniert. Heute ist hier der Sitz des Sächsischen Oberlandesgerichtes.
Der Fürstenzug
Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, der auf rund 25.000 Meißner Porzellanfliesen aufgetragen wurde und als das größte Porzellanbild der Welt gilt. Es stellt die tausendjährige Geschichte des Fürstenhauses Wettin dar. In der Augustusstraße, also zwischen Semperoper, Hofkirche, Schloss und Georgentor,auf der einen Seite und der Frauenkirche auf der anderen Seite, wurde dieses Kunstwerk auf der Außenseite des Langen Ganges an der Nordwand des Stallhofs vom Schloss angebracht. Heute ist es eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Dresden.
Der Taschenbergpalais
Der berühmte Barock-Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann kam im Jahr 1680 nach Dresden. Der Bau des Taschenbergpalais war der erste größere Auftrag, den er von Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke; reg. 1694-1733) erhielt. Später, ab 1710, baute er unter anderem den Dresdner Zwinger und das (im Jahr 1849 abgebrannte und danach abgerissene) Opernhaus südlich des Zwingers.
August der Starke ließ das Taschenbergpalais neben dem Residenzschloss, auf dem Gelände von sieben ehemaligen Bürgergrundstücken, als Wohnsitz für seine berühmte Mätresse Gräfin Cosel bauen. Wegen der orientalischen Einrichtung (die aber schon im Jahr 1718, nachdem die Gräfin Cosel bei Hofe in Ungnade gefallen war, durch Raymond Leplat für den nun einziehenden Kurprinzen neugestaltet wurde) hieß dieser barocke Prunkbau ursprünglich Türkisches Haus. Der spätere Name "Taschenbergpalais" erinnert an den Taschenberg, den kleinen Hügel am Elbufer, auf dem das Residenzschloss errichtet wurde. Nach den zahlreichen ab dem 17. Jahrhundert in diesem Stadtbereich vorgenommenen Aufschüttungen hebt er sich heute kaum noch vom Umland ab.
Bis 1756 gab es nur den mittleren Bau des Taschenbergpalais.
Während Johann Georg Starcke seinem im Jahr 1683 fertiggestellten Barockpalais im Großen Garten eine sehr dynamische Gliederung gegeben hatte, entschied sich Pöppelmann beim Taschenbergpalais - ganz anders auch als bei seinen späteren üppig-römisch-barocken Bauten wie dem Zwinger - für eine leichte und grazile Bauform sowie eine flache Fassade mit ornamentierten Reliefplatten. Dennoch flossen auch Erfahrungen, die man mit dem Palais im Großen Garten, dem ersten Barockbau Dresdens, gemacht hatte, mit ein. Der am Entwurf des Taschenbergpalais beteiligte Architekt Johann Friedrich Karcher war Starckes engster Mitarbeiter beim Bau des Palais im Großen Garten gewesen.
Die Portalbauten des Taschenbergpalais sind wahrscheinlich etwas später entstanden, nachdem Pöppelmann das gerade vollendete Portal des Wiener Palais Lobkowitz von Johann Bernhard Fischer von Erlach gesehen hatte.
Vergangenheit und Gegenwart
6. Jahrhundert
Das Gebiet um Dresden wird von den Sorben besiedelt und erhält den Namen "Drezdany" (übersetzt: Sumpfwaldleute).
31. März 1206
Erste dokumentierte Erwähnung Dresdens.
13. bis 15. Jahrhundert
Die Stadt wächst aufgrund von Handel mit Glaswaren und Keramik schnell. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts zählt die Stadt schon 6000 Einwohner.
Ab 1423
Die Wettiner regieren Sachsen und verlegen 1446 ihren Amtssitz nach Dresden, was die Stadt zum politischen und kulturellen Zentrum machte.
1485
Nach der "Leipziger Teilung" wurde Dresden Residenzstadt und regierte neben Sachsen später auch ganz Polen.
In den Folgejahrhunderten prägte Dresdens Politik ganz Deutschland und Sachsen wird zum wichtigsten protestantischen Staat.
1694
August der Starke tritt mit 24 Jahren seine Macht an, was maßgeblich dazu beiträgt, dass Dresden in den Folgejahren zu einer Kunst- und Kulturmetropole in Europa wird und schließlich den Namen "Elbflorenz" erhält.
1706
Im Laufe des Nordischen Krieges besetzt Schweden Dresden.
1707
Matthäus Daniel Pöppelmann, Hauptmeister des Dresdener Hochbarock, erbaut gemeinsam mit dem Bildhauer Balthasar Permoser das Historische Treppenhaus im Taschenbergpalais.
1710
Pöppelmann und Permoser beginnen mit dem Bau des Zwingers.
1726 bis 1743
Unter der Leitung von Ratszimmermeister George Bähr wird die Dresdner Frauenkirche errichtet. Als größter Sandsteinbau der Welt besitzt sie zugleich die größte steinerne Kirchenkuppel nördlich der Alpen und ist eines der architektonisch reizvollsten Kirchengebäude Europas.
1838 bis 1841
Baumeister Gottfried Semper baut die erste Semperoper, die am 21. September 1869 einem Brand zum Opfer fällt.
1899
Die zweite Semperoper wird errichtet.
1918
Nach der November-Revolution wird Dresden Hauptstadt des Freitsaates Sachsen.
13. Februar 1945
Gegen 22 Uhr wird der größte Luftangriff der allierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg gegen Dresden geflogen. Innerhalb weniger Minuten steht das gesamte Stadtgebiet in Flammen.
15. Februar 1945
Nachdem die Frauenkirche innerlich komplett ausgebrannt war, fällt sie schließlich in sich zusammen.
1949
Beginn des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion der zerstörten Gebäude.
13. Februar 1985
Die dritte Semperoper wird fertig gestellt und mit der Premiere der Oper "Freischütz" von Karl Maria von Weber feierlich eingeweiht.
18. März 1991
Die sächsische Landessynode beschließt den Wiederaufbau der Frauenkirche.
September 2004
Das "Neue Grüne Gewölbe" präsentiert in seinen restaurierten Räumlichkeiten im Residenzschloss etwa 1080 Exponate von der Renaissance bis zum Klassizismus.
30. Oktober 2005
Nach weltweitem Engagement und mit Begeisterung wird die Frauenkirche feierlich eingeweiht und steht nun als Wahrzeichen Dresdens inmitten des Zentrums.
2006
Dresden feiert ein Jahr lang Geburtstag - 800 Jahre erste dokumentierte Erwähnung der Stadt.
15. September 2006
Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das "Grüne Gewölbe" Weltruf. Mit der Wiedereröffnung des Historischen Grünen Gewölbes ist auch der zweite Teil der berühmten Sammlung der wettinischen Fürsten in das Dresdner Residenzschloss zurück gekehrt. In den original Räumlichkeiten realisierte bereits August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk.
Für mich gehört die Bombardierung von Dresden zu einer der größten Gräultaten der Alliierten im zweiten Weltkrieg .
Mir ist es schleierhaft wie man so viele Menschleben und die zerstören wichtigen Kulturgutes in Kauf nehmen konnte ...
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Expedition in USA ,Alaska & Canda, Skandinavien mit Faltboot, Motorboot,
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