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        Ein Tag in Dresden

 

Da die Fahrt zu meinem Liegerad Sponsor Pirol von Datteln nach Bautzen und zurück über 1200 Km betrug haben wir auf dem Rückweg in Dresden übernachtet und  uns  die wiederaufgebaute Frauenkirche und  einige  andere  Sehenswürdigkeiten  dort angeschaut.

 

Dresden ist einer der schönsten Städte die ich je gesehen habe !

 

Gegründet wurde Dresden  am  Ort  eines  slawischen Fischerdorfs als Kaufmanns -siedlung  und   landesherrliche   Burg ,   Dresden  war  seit  dem   15.  Jahrhundert Residenz  der  sächsischen  Herzöge,  Kurfürsten  und  später  der  Könige.
Die  Stadt  erlebte  glanzvolle  wie  tragische  Zeiten,  sie  war  vor  allem  im  18. Jahrhundert ein prächtiges Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft und wurde nur zwei Jahrhunderte später zum Synonym für apokalyptische Zerstörung. 

 

 



     Die wieder aufgebaute Frauenkirche



Die Frauenkirche in Dresden
© Copyright by Ch. Breier

 

Seit  dem  30. Oktober  2005  überragt  die    Dresdner Frauenkirche wieder das Dresdner Stadtpanorama. Der  Wiederaufbau  der Frauenkirche ist ein eindrucks -volles Symbol internationaler Versöhnung nach dem zweiten Weltkrieg.

Die  Weihe  der  Kirche  erzielte  weltweite  Aufmerksamkeit.  Seitdem haben über zwei Millionen Menschen die Frauenkirche besucht.

Glanzvolle Konzerte,    besinnliche    Gottesdienste    und  freie  Besichtigungen ermöglichen es jedem die Frauenkirche zu erleben.

Die  Dresdner  Frauenkirche  stellt  einen  der  Höhepunkte des protestantischen Kirchenbaus in Sachsen und ein Meisterwerk des europäischen Barock dar. 
 

 

 



 

 

   Das  Martin-Luther-Denkmal vor der Frauenkirche in Dresden

 

 

Martin-Luther-Denkmal
© Copyright by Ch. Breier

 

 

           Dresden bietet Sehenswertes in vielerlei Gestalt:

 

In  keiner  Architekturgeschichte  fehlt  der  Dresdner Zwinger, die Frauenkirche, Semperoper  und    Residenzschloss   prägen  wie  viele  weitere  historische  Baudenkmale  und Ensemble  das  Bild der Stadt. Prachtvolle Uferpromenaden, interessante Museen und Einrichtungen,  technische   Denkmale,  liebenswerte Details – Dresden hält viele Entdeckungen bereit.  

 



 

      Der Dresdener Zwinger

 

 

Dresdener Zwinger
© Copyright by Ch. Breier

 

Ist ein barockes Bauwerk in Dresden mit einer herausragenden Kunstsammlung, gelegen zwischen der  Semperoper und dem Postplatz.  In  unmittelbarer  Nähe befinden  sich  der  Herzogin  Garten,  das  Staatsschauspiel  Dresden,  das Taschenbergpalais,  die Schinkelwache  und  der  Theaterplatz.

 


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Die  Bezeichnung  „ Zwinger “  ist  übernommen  von der im Mittelalter üblichen Bezeichnung  für  einen  Festungsteil  zwischen  der  äußeren  und  inneren Festungsmauer und nimmt damit Bezug auf die Dresdner Befestigungsanlagen.  

 

Der Dresdner Zwinger steht zwar mit seiner Frontseite (Kronentor) auf der äußeren Festungsmauer, hat aber nicht diese mittelalterliche Zwinger-Funktion, sondern war  als  Vorhof  eines  neuen  Schlosses  konzipiert,  das   mit  einem  anderen Gebäude  anstelle  des  Semperbaues  beginnend  den  Platz bis   zur  Elbe ein - nehmen sollte. 

 



 

           Die Semperoper

 

 


Die Semperoper
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Dresdens Operntradition reicht bis  in  die  Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem kurfürstlichen Hof verbunden, der  verschiedene  Spielstätten  nutzte.  

1838  erhielt  der   Architekt  Gottfried  Semper  den Auftrag,   ein   repräsentatives Opernhaus  am  Theaterplatz  zu  errichten,  das  jedoch  bereits  1869 abbrannte.

 

© Copyright by Ch. Breier
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1871 bis 1878 entstand der zweite Bau unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der italienischen Renaissance.

 

Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg  wurde  die  Oper zwischen  1977  und 1985 in originalgetreuer Form wieder aufgebaut und  erhielt  ihre  bildkünstlerische Dekoration und Ornamentik zurück.

 

© Copyright by Ch. Breier
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Feinsinnige Architektur und besondere Akustik machen die Dresdner Semperoper  zu einem der Höhepunkte der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts.  

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Dank der bedeutenden Musiktradition und der hohen Qualität des Ensembles der Sächsischen Staatsoper zählt sie wieder zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt. 

 

 

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   Die Sehenswürdigkeiten in Dresden sind einfach unglaublich !

 

 



 

           Die Frauenkirche

 


Die Frauenkirche in Dresden
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Die Frauenkirche in  Dresden ist eine  evangelisch-lutherische Kirche  des  Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner  Neumarkts.

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Sie gilt als  eines  der  architektonisch   reizvollsten  Kirchengebäude  Europas  aus  dieser  Epoche  und  als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus. Der neben  dem     Straßburger  Münster     größte    Sandsteinbau   der   Welt   verfügt  zugleich  über  eine  der  größten steinernen  Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. 

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Die  Dresdner  Frauenkirche  wurde  von  1726  bis  1743  nach einem  Entwurf  von George Bähr erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während  der  Luftangriffe auf Dresden  in  der  Nacht  vom    13.  zum  14.   Februar  1945  durch  den  in  Dresden wütenden Feuersturm  schwer beschädigt und  stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen.  In  der  DDR  blieb  ihre Ruine erhalten und diente als  Mahnmal.   Nach  der  Wende  begann  1994  der  2005  abgeschlossene Wiederaufbau,  den  Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.

Am  30.  Oktober  2005  fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt.  Aus  dem  Mahnmal  gegen den  Krieg  soll  nun ein Symbol der Versöhnung werden.  

Rund 2.000 Sitzplätze bietet die Kirche Gläubigen und Besuchern, die von allen Seiten durch einen der sieben Eingänge ins Innere gelangen können.  

 



 

 

        Der Altar der Frauenkirche

 


Der Altar der Frauenkirche
© Copyright by Ch. Breier

 

Der barocke Altar ist ein Meisterwerk  des  Bildhauers  Johann  Christian  Feige. Im Zentrum steht eine biblische Szene:  Christus betet einsam im Garten Gethsemane, während seine Jünger schlafen und  sich  aus  dem  Stadttor  bereits  die  Soldaten nähern, um ihn gefangen zu nehmen.  Ausgehend  von  dieser bewegenden Szene entwickelt  sich  im  Altar  dann  eine  ganze  Predigt  aus Stein, deren Zentrum die Botschaft von der schenkenden Barmherzigkeit Gottes ist.

Neben seiner  reichen  ornamentalen  und  figürlichen Ausstattung beeindruckt der Altar vor allem durch seine künstlerische und geistliche Tiefe.

Da  vom    Altar   bei  der  Enttrümmerung  fast  zweitausend Einzelteile  geborgen werden  konnten,  war  seine  Rekonstruktion  möglich.  Somit  besteht der heutige Altar zu 80 Prozent aus historischem Material 

Zu Gottesdiensten und Konzerten erklingt  dort die  neue  Kern-Orgel,  die  auf vier Manualen von verschiedenen Stellen der Kirche gespielt werden kann. Sie verfügt über 67 Register, die rund 4.000 Orgelpfeifen zum Klingen bringen.  

 

 



 

       Die Orgel der Frauenkirche



Die Orgel der Frauenkirche
© Copyright by Ch. Breier


In der Bähr’schen Frauenkirche wurde  1736  fertig gestellt und  galt  als  eines  der größten  Werke Gottfried  Silbermanns.  Bereits  kurz  nach  der  Fertigstellung gab Johann Sebastian Bach auf dem Instrument ein Konzert.  

 

Doch  bereits  1769  wurde die Orgel erstmals umgestimmt, 1819 nahm man eine  weitere Umstimmung vor, da die im barocken Kammerton gehaltene Orgel „im Verhältnis jetziger Instrumental-Stimmung  recht  gut  einen  halben  Ton zu tief“ stand. Auch in der folgenden Zeit wurde die  Orgel  mehrfach erweitert  und  umgestaltet, sodass ihre ursprüngliche  Klanggestalt  nicht  überliefert  ist.   1945  wurde  sie  mitsamt  dem Orgelprospekt vollständig zerstört.   

 

Die  neue  Orgel  der  Frauenkirche  wurde  2005  von Orgelbaufirma  Kern  aus Strasbourg  erbaut. In  ihr  vereinigen  sich  auf  beeindruckende  Weise  die Bauprinzipien der  Orgeln  Brüder Gottfried  und Andreas Silbermann. Klanglich bereichert wird das Instrument durch die typischen Stimmen  eines  französisch-romantisches     Orgelwerkes,     sodass  die  neue  Orgel  eine  beeindruckende Vielseitigkeit besitzt.  Somit  können  die  Orgelwerke Bachs ebenso authentisch gespielt werden wie orgelsymphonische  Werke von  César Franck.  Das äußerst wandlungsfähige Instrument besitzt 68 klingende Register, die auf  vier  Manuale und ein Pedal verteilt sind. Von den 4.876 Pfeifen, von denen die kleinste weniger als ein Zentimeter und die größte über fünf Meter misst, ist j edoch  nur ein kleiner Teil im so genannten Orgelprospekt sichtbar.   

 

Auch außen ist die Kirche deutlich zu hören. Aus ihren vier Glockentürmen erklingt ein  mehrstimmiges  Geläut.   Die  acht Glocken  bwiegen  zwischen 291 und 1.750 Kilogramm.   Nur eine von ihnen ist aus dem  16. Jahrhundert  erhalten, die sieben anderen mussten neu gegossen werden.  


 

© Copyright by Ch. Breier
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179,7 Millionen Euro hat der  Wiederaufbau der  Frauenkirche  insgesamt  gekostet. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 132 Millionen Euro.  Mehr als  100 Millionen Euro  kamen  durch Spenden  aus  aller Welt zusammen,  der  Bund und das Land Sachsen haben 57,5 Millionen Euro dazugegeben.   

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Der barocke Innenraum mit seinen fünf halbkreisförmig angeordneten Emporenist von  beeindruckender  architektonischer  Geschlossenheit und Schönheit zugleich. Er  vereint  die  Idee  des  Zentralbaus  mit  einer  klaren  Ausrichtung  auf  Kanzel, Taufstein, Altar und Orgel.

 

Als deutliches Zeichen der Erinnerung steht nunmehr das Turmkreuz im Kirche -nschiff.  Auf 24 Metern Höhe überspannt die Innere Kuppel den Kirchraum.



 

         Die innere Kuppel


 

Die innere Kuppel der Frauenkirche
© Copyright by Ch. Breier


Die Innenkuppel wölbt sich zentral über dem Kirchraum und schließt diesen nach oben  hin  ab.    

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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In  Bährs  Kirche  wurden  die  figürlichen  Ausmalungen  vom italienischen  Theatermaler  Johann  Baptist  Grone  ausgeführt.

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Im  lebendigen  Gestus  barocker  Malerei  sind  die  vier Evangelisten  Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sowie Allegorien der christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung ergänzt um die Barmherzigkeit mit den  ihnen  zugeordneten Symbolen dargestellt.   

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Jeder investierte Euro zum Wiederaufbau  der Frauenkirche war bestens  angelegt !

 


© Copyright by Ch. Breier
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© Copyright by Ch. Breier
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© Copyright by Ch. Breier
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© Copyright by Ch. Breier
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© Copyright by Ch. Breier / Werner Breier
© Copyright by Ch. Breier / Werner Breier

 

Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar sehr kalt, jedoch hatten wir dafür einen strahlend blauen Himmel ... 

 

 

© Copyright by Ch. Breier / Werner Breier
© Copyright by Ch. Breier / Werner Breier

 

Auch mein Onkel  (Werner Breier) war begeistert von Dresden!  Hiermit  möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei meinem Onkel bedanken das er die lange Fahrt mit mir unternommen hat.

 

Wir hatten ein super Hotel, sehr gutes Essen nette Leute und viel Spaß...  

 



 

           Das Coselpalais

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Das Coselpalais befindet sich am Neumarkt, östlich gleich neben der Frauenkirche. Johann Christoph  Knöffel  erbaute  es  von  1744  bis  1746  für  sich selbst auf dem Gelände des alten Pulverturmes.  

 

© Copyright by Ch. Breier
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Im Siebenjährigen Krieg  wurde  das  Coselpalais  bei  der  Belagerung  durch  die Preussen  im   Jahr  1760   von   Kanonenkugeln   getroffen  und  stark  beschädigt. Oberlandbaumeister Julius Heinrich Schwarze baute es  1762  wieder  auf, richtete einen Festsaal im zweiten Geschoß ein und erweiterte es um die beiden zweigeschossigen Flügelbauten.  

 

© Copyright by Ch. Breier
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Den Auftrag dafür erhielt er vom zweiten Besitzer des Palais, Graf Friedrich August von Cosel, einem Sohn von August dem  Starken  und  der  Gräfin  Cosel.  Bei  den Bombenangriffen im Februar 1945 wurde das  Coselpalais  beinahe  völlig  zerstört. Die beiden Flügelbauten blieben stehen,  brannten  jedoch  vollständig  aus.  Diese wurden in den  Jahren  1976  und  1977  wiederhergestellt.

   

    Der  Wiederaufbau  des Hauptgebäudes endete erst 1999. 

 



 

        Das Residenzschloss


 

Das Residenzschloss zu Dresden
© Copyright by Ch. Breier

 

Die Baugeschichte des Dresdner Schlosses reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Bis 1918 diente es den  sächsischen  Landesfürsten  als  Wohn- und Regierungssitz.  

 

 

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In  diesem  Zeitraum  erfuhr  das      Schloss     zahlreiche  Umbauten:   Aus  einer romanischen Burganlage, auf die auch der heute 100 Meter hohe Hausmannsturm zurückgeht,    entstand im 16. Jahrhundert in  rachtvolles  Renaissanceschloss.

 

© Copyright by Ch. Breier
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Nach  einem    Brand  1701  wurde  das  Schloss  in  der  Regierungszeit  Friedrich Augusts I., Kurfürst von Sachsen und König von  Polen,  mit barocker  Ausstattung wieder aufgebaut.  

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Zwischen 1889 und 1901  war  die  bevorstehende  800 Jahr Feier  des  sächsischen Königshauses   Anlass   für  den  letzten großen   Schlossumbau,  der  im  Stil  der Neorenaissance erfolgte. 

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Nach  Luftangriffen  in  den  letzten  Monaten des Zweiten Weltkriegs brannte auch das  Schloss  mit  seinen  rund 500 Sälen  und  Zimmern  bis  auf die Grundmauern nieder. Der größte Teil der kostbaren Innenausstattung ging verloren. 

 

© Copyright by Ch. Breier
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1985  startete  der  Wiederaufbau  als  Museumskomplex  der  Staatlichen  Kunstsammlungen Dresden.  

 

© Copyright by Ch. Breier
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Als  erstes  Museum  zog  das  Kupferstich  Kabinett  im Residenzschloss  ein   und präsentiert dort seit April 2004 seine Schätze.  

Im September 2004 wurde das "Neue Grüne  Gewölbe " eröffnet  und  seit  September  2006  ist  das  Historische   Grüne Gewölbe in seinen ursprünglichen Räumen zu bewundern. 

 

© Copyright by Ch. Breier
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Der Hausmannsturm  kann  bestiegen  werden  und  bietet  einen  faszinierenden Rundblick über das Stadtzentrum.

 

 



 

            Die Kathedrale 

 

Die Kathedrale von Dresden
© Copyright by Ch. Breier

 

 

Im Jahre 1697 konvertierte Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, auf dem Weg zur polnischen Königskrone zum Katholizismus.  Der  von  ihm  initiierte Bau einer katholischen Hofkirche konnte allerdings erst durch seinem  Sohn,  Kurfürst August II., unter Protest der überwiegend  evangelischen  Bevölkerung  realisiert  werden.
Die  spätbarocke  Kirche  entstand  zwischen  1738  und  1754 nach  Entwürfen des italienischen Baumeisters Gaetano Chiaveri.

 

Auf die Flusslandschaft ausgerichtet, dominiert die Hofkirche mit ihrem eindrucks -vollen Turm  den  berühmten  "Canaletto-Blick" auf  die Dresdner  Stadtsilhouette. 78 Steinfiguren schmücken Balustraden und Nischen.  

 

Sehenswert  sind  im  Inneren  u.a.  die  Rokokokanzel von Baltasar Permoser, die Silbermannorgel,   das    Hochaltarbild   von  Anton  Raffael  Mengs  und  die  vier Grufträume mit 49 Sarkophagen  katholischer  Herrscher  Sachsens sowie das Herz »August des Starken«, dessen Leib in Krakau ruht.  

 

1980  erfolgte  die  Erhebung  zur  Kathedrale    St. Trinitatis  des  Bistums Dresden Meißen   der  Römisch  Katholischen  Kirche. Seit  1709  besteht  an  der  Hofkirche zudem ein Knabenchor: Die "Dresdner Kapellknaben" pflegen  neben  ihren liturgischen Aufgaben eine reiche Musizierpraxis mit weltweiten Konzertreisen.

 



 

 

            Das Ständehaus

 

 

Das Ständehaus zu Dresden
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Der 50 Meter hohe Turm an der Nordseite des Gebäudes wird von der Saxonia, der Symbolfigur des Landes Sachsen, bekrönt.  Die  Bombenangriffe  im  Februar  1945 beschädigten auch das Ständehaus. Die äußere Wiederherstellung endete 1993 mit der Fertigstellung des Kupferdaches, die Innenräme wurden bis 2001 saniert. Heute ist hier der Sitz des Sächsischen Oberlandesgerichtes. 

 



 

 

            Der Fürstenzug

 

Der Fürstenzug in Dresden
© Copyright by Ch. Breier

   

Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, der auf rund    25.000    Meißner Porzellanfliesen  aufgetragen  wurde  und als  das größte Porzellanbild  der  Welt  gilt.   Es  stellt  die   tausendjährige  Geschichte  des Fürstenhauses Wettin dar.  In  der  Augustusstraße,  also  zwischen  Semperoper, Hofkirche, Schloss und Georgentor,auf der einen Seite und der Frauenkirche auf der anderen Seite, wurde dieses Kunstwerk auf der Außenseite des Langen Ganges an der Nordwand des Stallhofs vom Schloss angebracht. Heute ist es eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Dresden. 

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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     Der Taschenbergpalais

 

 

Der Taschenbergpalais
© Copyright by Ch. Breier


 

Der berühmte Barock-Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann kam im  Jahr  1680 nach Dresden. Der Bau des Taschenbergpalais war der erste größere  Auftrag, den er von Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke; reg.   1694-1733) erhielt. Später, ab 1710, baute er unter anderem den Dresdner Zwinger und das (im Jahr 1849 abgebrannte und danach abgerissene) Opernhaus südlich des  Zwingers.

August der Starke ließ  das  Taschenbergpalais  neben  dem  Residenzschloss,  auf dem Gelände von sieben ehemaligen Bürgergrundstücken, als  Wohnsitz für  seine berühmte Mätresse Gräfin Cosel bauen. Wegen der orientalischen Einrichtung  (die aber schon im Jahr 1718, nachdem die Gräfin Cosel bei Hofe  in  Ungnade  gefallen war, durch  Raymond Leplat  für den  nun  einziehenden  Kurprinzen  neugestaltet wurde) hieß dieser barocke Prunkbau  ursprünglich  Türkisches  Haus.  Der  spätere Name "Taschenbergpalais" erinnert an den  Taschenberg,  den  kleinen  Hügel  am Elbufer, auf dem das  Residenzschloss  errichtet  wurde.   Nach den zahlreichen ab dem 17. Jahrhundert in diesem Stadtbereich vorgenommenen Aufschüttungen hebt er sich heute kaum noch vom Umland ab.
Bis  1756  gab  es  nur  den  mittleren  Bau  des  Taschenbergpalais.

Während Johann Georg Starcke seinem  im Jahr 1683 fertiggestellten Barockpalais im Großen  Garten  eine  sehr  dynamische  Gliederung  gegeben  hatte,  entschied sich  Pöppelmann  beim  Taschenbergpalais -  ganz  anders  auch  als  bei  seinen späteren  üppig-römisch-barocken  Bauten  wie  dem Zwinger - für eine leichte und grazile  Bauform  sowie  eine  flache  Fassade  mit   ornamentierten   Reliefplatten. Dennoch  flossen  auch  Erfahrungen,  die  man  mit dem Palais im Großen Garten, dem  ersten  Barockbau  Dresdens,  gemacht  hatte,  mit  ein.  Der am  Entwurf  des Taschenbergpalais  beteiligte Architekt  Johann  Friedrich  Karcher  war   Starckes engster Mitarbeiter beim Bau des Palais im Großen Garten gewesen.

Die  Portalbauten des Taschenbergpalais  sind   wahrscheinlich    etwas  später entstanden, nachdem Pöppelmann das gerade vollendete Portal des Wiener Palais Lobkowitz von Johann Bernhard Fischer von Erlach gesehen hatte.
 

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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 Vergangenheit und Gegenwart

 

 

© Copyright by Ch. Breier
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6. Jahrhundert
Das Gebiet um Dresden wird von den Sorben besiedelt und erhält den Namen "Drezdany" (übersetzt: Sumpfwaldleute).

31. März 1206
Erste dokumentierte Erwähnung Dresdens.

13. bis 15. Jahrhundert
Die Stadt wächst aufgrund von Handel mit Glaswaren und Keramik schnell. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts zählt die Stadt schon 6000 Einwohner.

Ab 1423
Die Wettiner regieren Sachsen und verlegen 1446 ihren Amtssitz nach Dresden, was die Stadt zum politischen und kulturellen Zentrum machte.

1485
Nach der "Leipziger Teilung" wurde Dresden Residenzstadt und regierte neben Sachsen später auch ganz Polen.

In den Folgejahrhunderten prägte Dresdens Politik ganz Deutschland und Sachsen wird zum wichtigsten protestantischen Staat.

1694
August der Starke tritt mit 24 Jahren seine Macht an, was maßgeblich dazu beiträgt, dass Dresden in den Folgejahren zu einer Kunst- und Kulturmetropole in Europa wird und schließlich den Namen "Elbflorenz" erhält.


1706
Im Laufe des Nordischen Krieges besetzt Schweden Dresden.

1707
Matthäus Daniel Pöppelmann, Hauptmeister des Dresdener Hochbarock, erbaut gemeinsam mit dem Bildhauer Balthasar Permoser das Historische Treppenhaus im Taschenbergpalais.

1710
Pöppelmann und Permoser beginnen mit dem Bau des Zwingers.

1726 bis 1743
Unter der Leitung von Ratszimmermeister George Bähr wird die Dresdner Frauenkirche errichtet. Als größter Sandsteinbau der Welt besitzt sie zugleich die größte steinerne Kirchenkuppel nördlich der Alpen und ist eines der architektonisch reizvollsten Kirchengebäude Europas.

1838 bis 1841
Baumeister Gottfried Semper baut die erste Semperoper, die am 21. September 1869 einem Brand zum Opfer fällt.

1899
Die zweite Semperoper wird errichtet.

1918
Nach der November-Revolution wird Dresden Hauptstadt des Freitsaates Sachsen.

13. Februar 1945
Gegen 22 Uhr wird der größte Luftangriff der allierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg gegen Dresden geflogen. Innerhalb weniger Minuten steht das gesamte Stadtgebiet in Flammen. 

 

 

© Copyright by Stadt Dresden

 

 

15. Februar 1945 

Nachdem die Frauenkirche innerlich komplett ausgebrannt war, fällt sie schließlich in sich zusammen.

 

1949
Beginn des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion der zerstörten Gebäude.

 

13. Februar 1985
Die dritte Semperoper wird fertig gestellt und mit der Premiere der Oper "Freischütz" von Karl Maria von Weber feierlich eingeweiht.

 

18. März 1991 

Die sächsische Landessynode beschließt den Wiederaufbau der Frauenkirche.

 

September 2004 

Das "Neue Grüne Gewölbe" präsentiert in seinen restaurierten Räumlichkeiten im Residenzschloss etwa 1080 Exponate von der Renaissance bis zum Klassizismus.

 

30. Oktober 2005 

Nach weltweitem Engagement und mit Begeisterung wird die Frauenkirche feierlich eingeweiht und steht nun als Wahrzeichen Dresdens inmitten des Zentrums.

 

2006

Dresden feiert ein Jahr lang Geburtstag - 800 Jahre erste dokumentierte Erwähnung der Stadt.

 

15. September 2006 

Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das "Grüne Gewölbe" Weltruf. Mit der Wiedereröffnung des Historischen Grünen Gewölbes ist auch der zweite Teil der berühmten Sammlung der wettinischen Fürsten in das Dresdner Residenzschloss zurück gekehrt. In den original Räumlichkeiten realisierte bereits August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk.

 

© Copyright by Ch. Breier
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Für mich gehört die Bombardierung von Dresden zu einer der größten Gräultaten der Alliierten im zweiten Weltkrieg .  

 

Mir ist es schleierhaft wie man so viele Menschleben und die zerstören wichtigen Kulturgutes in Kauf nehmen konnte ... 

Weiter mit: Mein Expeditions-Trike

 

 



 

              Only those who risk going too far, will discover how far they can go !

        Expedition in USA ,Alaska & Canda, Skandinavien mit Faltboot, Motorboot,  

                              Katamaran, Motorrad, Geländewagen, Fahrrad ...

                                      Copyright © 2004 - 2011 by Ch. Breier