Circle - Yukon Bridge

13.07.2004

Um 11:00Uhr wachten wir auf. Die Yukon Flats waren in dichten Rauch gehüllt.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
© Copyright by Ch. Breier

 

Ein vorbeikommendes Motorboot hielt an und wir erfuhren das es auch vor Fort Yukon brennen soll.

 

Gegen 17:00 verabschiedeten wir uns von Nicole und Ole und fuhren in Richtung Fort Yukon.  Erst hellte es sich auf und der Rauch wurde weniger.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
© Copyright by Ch. Breier

Doch nach einer weiteren Stunde wurde es wieder dunkler und alles war wieder in dichten Rauch gehüllt. In dieser Situation war mein GPS mit den Digitalen Karten eine große Hilfe.  

Gegen 22:00 Uhr schlugen wir unser Camp ca.23 Km vor dem Polarkreis auf einer Kiesinsel auf. Noch immer war dichter Rauch in der Luft. Hoffentlich haben wir morgen endlich bessere Sicht. In Fort Yukon wollen wir versuchen endlich einen Internetanschluss zu finden. Sonst wird die Menge der Bilder einfach zu groß. Leider wird es von nun an wohl kaum mehr möglich sein einen Computer für Stunden zu belegen, aber, eventuell haben wir ja Glück.

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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                                Der Rauch wird immer dichter


 

14.07.2004

Als wir aufwachten war der Rauch noch dichter. Der Weg nach Fort Yukon war nicht einfach zu finden mit unserem Boot.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Mit einem Kanu oder Kajak wäre es kein Problem gewesen aber mit unserem schweren Boot war das schon anders. Wir mussten höllisch aufpassen das wir uns nicht festfuhren, denn das schwere Boot mit Muskelkraft zu befreien, wenn es sich einmal richtig festgefahren hat, wäre fast unmöglich.

Dann kam es wie es kommen musste. Wir fuhren uns fast fest, wir sprangen aus dem Boot und zogen das Boot um die Untiefen. Noch einmal Glück gehabt.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Um ca. 19:00 Uhr erreichten wir Fort Yukon. Als wir anlegten trafen wir eine Gruppe von Einheimischen, sofort bekamen wir erst einmal ein kaltes Bier. Nils erfuhr das sein Freund Ben Stevens in Fort Yukon war. Er suchte ihn sofort auf. Ca. 1 Stunde später kam er mit Ben zum Boot. Wir fuhren zu ihm nach Hause. Dort erwartete uns ein Festmahl. Es gab Elchfleisch und geräucherten Lachs, lecker. Endlich konnten wir dank Ben auch wieder ins Internet. Wir werden auf den Weg zur Yukon Brücke am Dalton Highway, bei Ben im Fischcamp stoppen. Das mit dem Update unser Website hat wieder nicht geklappt. Es fehlt hier auf dem Rechner irgend ein Plugin. Ich werde es Morgen noch einmal versuchen. Wir haben unser Camp auf einer Sandbank gegenüber von Fort Yukon aufgeschlagen, da es uns zu unwohl war das Boot alleine mit unseren Sachen in Fort Yukon liegen zulassen.         


 

15.07.2004  

 

Fort Yukon © Copyright by Ch. Breier
© Copyright by Ch. Breier

Leider konnte ich bis 6:00 Uhr morgens nicht einschlafen. Die Geräusche der Stadt hielten mich wach. Die letzten Tage am Yukon River waren so schön ruhig gewesen. Gegen 11:00 entluden wir unser Boot auf der Insel, damit wir es ruhigen Gewissens im Hafen von Fort Yukon liegen lassen konnten. Wir gingen zu Ben, er war gerade Zuhause. Es fing leicht an zu regnen. Nur ab und zu ein paar Tropfen nicht genug damit der Rauch sich auflöst. Es war immer noch alles in dichten Rauch gehüllt. Nach der Wettervorhersage soll sich das auch nicht ändern, im Gegenteil am Samstag soll es noch mehr Rauch geben. Wir hoffen das es heute mit dem Update unserer Website klappt. Wenn nicht, dann habe ich ein Problem denn ich habe jetzt schon ca. 70 Bilder und den dazugehörigen Text upzuloaden.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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16.07.2004

Wir hatten die Nacht auf einer Insel gegenüber von Fort Yukon verbracht. Gegen Mittag gingen wir wieder zu Ben, er hatte gerade Mittagspause. Er lieh uns seinen 4-Wheeler mit dem fuhren wir in die Stadt um uns neues Motoröl und Benzin zu kauften. Im Store kauften wir auch Brot und Zwiebeln ein. Als wir wieder bei Bens Haus ankamen, war er schon wieder in seinem Büro. Wir trafen Carry und verabschiedeten uns von ihr. Wir werden beide im Fischcamp wiedersehen.  

Leider können wir den Porcupine River nicht befahren, die Feuer nehmen uns die Sicht. Es macht keinen Sinn bei Sichtweiten von z.t unter 50 Meter den Fluss zu fahren. Wir könnten nichts sehen und geschweige denn Fotografieren. Schweren Herzens fuhren wir gegen 16:00 Uhr in Richtung Beaver. Der Rauch war wieder sehr dicht. Abschnittsweise unter 50 Meter! Die Navigation war sehr schwer, trotz GPS. Da es immer wieder sehr flach wurde und wir es erst im letzten Moment sehen konnten. Gut das wir ein Echolot dabei hatten, ohne das hätten wir uns mit unserem Trimaran ständig festgefahren, aber eine 100% Garantie haben wir damit aber auch nicht! Im Kajak ist das weit angenehmer als in unserem Boot da braucht man nicht auf zu passen, wo man her fährt, sollte man sich einmal festfahren steigt man einfach aus und setzt das Boot um. Das ist mit unserem schweren Trimaran nicht so leicht!!! So tasteten wir uns langsam in Richtung Beaver vor. Gegen 22:00 Uhr trafen wir Nicole und Ole wieder, sie hatten gerade Ihr Camp auf einer Insel aufgeschlagen. Wir unterhielten uns eine Weile. Ole war froh über die Topo Karten die wir ihm gegeben haben. Bei dieser schlechten Sicht waren sie ihm eine große Hilfe. Wir filterten noch schnell Wasser und dann fuhren wir weiter in Richtung Beaver. Endlich nach ca. 90 Km schlugen wir unser Camp auf einer Insel auf, es war 1:00 nachts. Ach ja, heute hatte ein netter Zeitgenosse versucht uns zu versenken mit seinem Powerboot. Er raste mit voller Geschwindigkeit in nur ca. 2-3 Meter Entfernung an uns vorbei und lachte hämisch. Gut das unser Trimaran sehr stabil auf dem Wasser liegt. Wären wir in einem Kanu gewesen hätten uns die Wellen bestimmt umgeworfen!

                     


 

17.07.2004  

Als wir erwachten war der Rauch nicht mehr ganz so dicht. Wir konnten z.t. ca. 1 Km weit sehen. Weiter ging es noch ca. 40 Km bis Beaver. Es war gar nicht so leicht bis zum Dorf zu kommen. Die eigentliche Einfahrt war extrem flach, zu flach für unser Boot. Die zweite Einfahrt war vollends versandet. Also, mussten wir am Dorf vorbei fahren und stromaufwärts ins Dorf fahren, aber auch das war gar nicht einfach. Überall waren Baumstämme im Wasser. Es wurde immer flacher wir meinten schon wir müssten weit vor dem Dorf anhalten, als wir plötzlich doch noch ein ca. 1-1,50 Meter tiefen Kanal fanden.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Im Dorf angekommen fanden wir sofort unseren Freund den Japaner Rio. Es gab ein großes Hallo. Er wird noch bis ende Juli in Beaver bleiben. Als erstes wuschen wir unsere Sachen, denn wir hatten nichts sauberes mehr zum Anziehen. Leider funktionierte der Trockner nur mit speziellen Token, von den wir nur einen auftreiben konnten. Natürlich reichte das nicht für unseren Berg an Wäsche. Ich musste also unsere noch feucht Wäsche einpacken. Damit hatten wir wieder nichts sauberes zum anziehen. Na was soll’s. Waren wir doch an den Gestank unserer verschwitzten Wäsche allmählich gewöhnt. Wir verabschiedeten uns von Rio dem der Abschied sichtlich nicht behagte. Leider konnten wir nicht länger in Beaver verweilen, da unsere restlichen Tage langsam knapp wurden. Nach ca. 92 Km an diesem Tag beendeten wir unsere Fahrt und schlugen unser Camp auf einer Insel auf. Dort hängte ich unsere Wäsche zum trocknen in einen angeschwemmten Baum. Nils checkte die Insel nach Spuren. Er kam zurück und sagte das die Insel voller frischer Braunbär Spuren war. Er nahm die Waffe und schoss 3 mal in die Luft. Das dürfte alle Bären von unserer Anwesenheit auf der Insel informiert haben.

                                      


 

18.07.2004  

Wir erwachten, aufgeweckt durch einen Donnerschlag. Ich hetzte aus dem Zelt, weil ich nicht wollte das unsere, endlich trockene Wäsche wieder nass wird. Beim einpacken der Wäsche war ich zu hektisch und stolperte über den Baumstamm und riss mir an einem Ast den Oberschenkel innen ca. 20-30 cm auf.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Es blutete und tat höllisch weh. Na, der Tag fing ja mal wieder gut an. Wieder am Boot angekommen gab Nils mir reinen Alkohol zum desinfizieren. Auuu... es brannte. Ich glaube mit zunehmenden Alter werde ich doch noch zum Weichei !

Wir verließen die Insel in Richtung Fischcamp. Der Rauch hatte sich etwas gelegt. Plötzlich fing es heftig an zu regnen. Aber nur kurz und das zweimal hintereinander. Danach kam dann sogar die „richtige“ Sonne zum Vorschein. Nicht nur dieser dunkel rote Punkt, wie in der letzten Woche. Kurz vor der Einfahrt in die Sluce wo Ben sein Fischcamp hat wurde es noch einmal sehr, sehr Flach. Nach einigem suchen fanden wir endlich den richtigen Kanal.   

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Angekommen im Fishcamp gab es ein freudiges wiedersehen. Fünf Erwachsene und drei Kinder verweilten dort. Ben, Carry, Don, Bunny, Herb sowie die Kids und 5 Hunde. Nils verbrachte in diesem Fischcamp 2002 ca. 2 Monate. Sofort gab mir Ben frisch geräucherten Lachs zum kosten. Ich sage euch das war ein Gaumenschmaus. Ben zeigte mir das Fischcamp. Er erklärte mir die einzelnen Schritte bis zum fertig geräucherten Lachs.

 


 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Erst muss der Lachs mit einem Netz eingefangen werden. Dann wird er, sobald als möglich aus dem Netz befreit, am besten wenn er noch lebt.  

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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 Dann schnell zurück zum Camp   

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Und das auch die ganze Nacht hindurch ... 

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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 und dem Lachs den Kopfabschneiden und ihn ausnehmen.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Filetieren und in Streifen zerteilen. 
 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Ihn salzen und zum trocknen aufhängen. Danach geht er für 2-10 Tage in das Räucherhaus.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Auch die Kleinen helfen mit... 

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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In ihm wird mir Pappelholz geräuchert. Wenn der Lachs dann fertig ist wird er verpackt.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Zwischen jeder einzelnen Station wird der Lachs immer wieder kontrolliert. Z.B. ob nicht Fliegen Ihre Eier abgelegt hatten.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Nun verstehe ich warum guter Alaska Lachs so teuer ist, es ist eine menge Arbeit ihn richtig gut hinzubekommen.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Immer gute Laune, egal wieviel Arbeit.... 

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Die Lachsstreifen werden Eingeschweißt ! 

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Wir fuhren ein paar mal den Fluss hinüber zum Netz und holten die Lachse ein. Zurück im Camp wurde dann sehr schnell und professionell gearbeitet. Am frühen Abend ließ Ben die fünf Hunde frei damit sie etwas rum tollen könne. Doch was machen die Kerle, sie schwammen über den Yukon River und verschwanden im Dickicht der Insel. Wir warteten bis ca. 2:00 Uhr nachts. Doch noch immer keine Spur von den Hunden, wir fuhren mit zwei Booten um die Insel doch wir fanden Sie nicht. Jedoch auf einer Sandinsel sahen wir Spuren von einem Grizzly. Sie führten direkt in Richtung Fischcamp.

Plötzlich hörten wir Motorengeräusche, Bens Bruder und Herb kamen uns im Motorboot entgegen. Er hatte freudige Nachricht, sie hatten die Hunde gefunden. Gegen 3:00 waren wir zurück im Camp. Wir tranken noch eine Tasse Kaffee und gingen dann schlafen.

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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                                    Frisch geräucherter Lachs !

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Gesungen und Geschichten erzählt wird viel im Fishcamp, so lernen die ganz kleinen schon die Tradition ....
 

19.07.2004  

Gegen 11:00 Uhr wachte ich auf. Ich hatte noch bis 5:00 Uhr am Rechner gesessen und den Bericht geschrieben. Dann hielt mich das Geschrei von hunderten Möwen bis 7:00 Uhr wach. Ich hatte also nur 4 Stunden geschlafen, genauso fühlte ich mich auch. Ich half Ben beim einsalzen der Lachsstreifen. Sie werden in einem Eimer mit Salzlauge getaucht und verbleiben dort für 10 Minuten. Dann wir die überschüssige Lauge abgestriffen und der Lachs auf einen Holzstab aufgehängt und zum trocken auf ein Gestell gesetzt. Das alles natürlich mit den Händen. Nicht gerade angenehm für einen der normalerweise Fischgeruch nicht ausstehen kann.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Don Stevens , Bens Bruder ! 

Was soll’s, abgeschrieben unter Lebenserfahrung. In der Zwischenzeit hat Nils beim einholen der Lachse und dem Filetieren geholfen. Er hat ja darin reichlich Erfahrung gesammelt in 2002. Gegen Mittag gab es ein kräftiges Gewitter mit kräftigen Regenschauern. Die Luft kühlte sich herrlich ab. Der Rauch verschwand zum größten Teil. Hoffentlich bleibt das so. Gegen 3:00 legte ich mich für eine Stunde auf Ohr. Plötzlich hörte ich vertraute Stimmen.  

Es war Nicole und Ole. Sie waren im Fischcamp angekommen.Wir fuhren 20:00 Uhr mit zwei Booten in eine Sluce und holten Pappelholz für das Räucherhaus. Herb sägte mit der Kettensäge die Bäume in handliche Stücke wir anderen warfen die Stämme den Abhang hinunter in Richtung Boot. Als wir genug zusammen hatten verluden wir die Stämme in die Boote. Das war der einfache Part der Arbeit. Wieder im Fischcamp angekommen mussten die Stämme den Steilhang zum Camp hinauf getragen werden. Stück bei Stück, immer wieder.  

Als das beendet war lief der Schweiß in Strömen meinen Rücken hinunter. Ich stürzte mich in voller Montur in den Yukon River. Das war herrlich. Endlich wieder sauber und abgekühlt. Irgendwie hatte Nils mal wieder keine Lust auf Wasser. Danach wurde wie immer reichlich gespeist. Mittlerweile war es 23:30 es musste noch einmal das Fischnetz eingeholt werden. Aber erst wird etwas gegessen.

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Don und Ich im Fishcamp 

Wer in Bens Fischcamp hungert ist es selbst schuld! Herb, Ole und Nils fuhren danach zum Netz und bargen die Fische und die übliche Prozedur begann.

Es ist jetzt 2:00 Uhr nachts und ich schreibe gerade diesen Abschnitt. Draußen randalieren wieder die Möwen...

                                            

 

20.07.2004

Wir verabschiedeten uns von allen und starteten in Richtung Yukon Brücke/Dalton Highway. Nicole und Ole blieben noch im Camp. (Wir sahen sie erst in Emmonak an der Küste wieder)

Die Luft war nach den gestrigen Regenschauern viel klarer. Die Fahrt nach Stevens Village verlief ruhig und eher langweilig.  

Der Hauptkanal nach Stevens war für uns viel zu flach. Der zweite Kanal zum Dorf war versandet. Also, das gleiche wie in Beaver.  

An Stevens Village vorbei und den Hauptkanal gegen die Strömung ins Dorf. Natürlich war das wieder nicht so leicht, vor dem Dorf fuhren wir uns kurz fest.  

Doch mit Hilfe der Paddel befreiten wir uns wieder, dann vorsichtig weiter. Nach einigen hin und her fanden wir dann doch einen ca. 1 Meter tiefen Kanal.  

Im Dorf angekommen trafen wir Herb wieder. Wir schossen einige Fotos vom Dorf und fuhren weiter in Richtung Yukon Brücke.  

Am Ende der Flats angekommen verengen sich die Yukon Flats in einem Canyon und damit waren wir wieder im Yukon River.  

Hier hatte es vor kurzem kräftig gebrannt. Wir sahen viel verbrannte Stellen, einige immer noch am qualmen.  

 

Yukon River © Copyright by Ch. Breier
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Gegen 24:00 Uhr erreichten wir die Yukon Brücke am Dalton Highway. Wir bauten hinter der Brücke unsere Zelte auf und gingen sofort schlafen. Überall lag toter Lachs, man hat das gestunken!

 


Weiter mit: Yukon Bridge - Galena 

 

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