Angekommen in Cody-Wyoming
Das Buffalo Bill Historical Center, dieser Komplex beinhaltet 4 verschiedene Museen, Buffalo Bill Museum - erzählt die Lebensgeschichte des Pony-Express Reiters, Scout der Army, Zirkusdirektor seiner Wild West Show und Stadtgründers William F. Cody anhand von persönlichen Gegenständen, Kleidung, Bildern usw., 2. das Plains Indian Museum - hier sind Waffen, Kleidung, Schmuck, Gebrauchsgegenstände der Prärie Indianer ausgestellt, 3. das Cody Firearms Museum, eine fast lückenlose Sammlung amerikanischer Feuerwaffen wird hier gezeigt, das 4. Museum stellt Bilder und Gemälde des Wilden Westens aus
Der Name Buffalo Bill ist wohl einer der bekanntesten aus der Zeit des Wilden Westen. Der Mann, der diesen Namen trug hieß in Wirklichkeit William Frederick Cody. Über ihn wurden so viele Geschichten geschrieben, dass er schon zu Lebzeiten zu einer Legende wurde. William F. Cody, wurde am 26. Februar 1846 im Scott County in Iowa geboren. Schon mit 14 Jahren hatte er als Goldgräber, Viehtreiber und Fallensteller gearbeitet. Außerdem war er 1860 als Reiter beim berühmten Pony Express tätig. Nach dem Ende des Bürgerkrieges im Jahre 1865, in dem Cody als Soldat diente, heiratete er am 6. März 1866 in St. Louis seine Verlobte Louisa Frederici. Am 6. Dezember des selben Jahres wurde er Vater seiner ersten Tochter, die er Arta nannte. Dann kämpfte er für die US-Regierung u. a. bei der 5. Kavallerie gegen die Prärie-Indianer. So kam es beispielsweise im Jahre 1869 bei Summit Springs in Kansas zu einer Auseinandersetzung mit den Cheyenne-Indianern, die für die Rothäute mit einer Niederlage endete. Cody verlor bei diesem Gefecht allerdings neben seinem Hut auch einen Teil seines Skalps.
Das Cody Firearms Museum enthält die vollständigste Assemblierung der Welt der amerikanischen Waffen, sowie der europäischen Waffen, die auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Über 5000 Waffen unterschiedlichster Art sind im Cody Firearms Museum zu finden
Immer noch ganz schön kalt...
Camp in der Nähe des Mt. St Helen im Staate Washington.
Vor dem gigantischen Ausbruch am 18. Mai 1980 hatte er eine Höhe von 2975 m, heute hat sein Gipfel noch eine Höhe von 2550 m. Der Basisdurchmesser des Mount St. Helens beträgt 8,5 km. Nachdem der mächtige Stratovulkan im 19. Jahrhundert mehrere Eruptionen hatte, blieb er für 123 Jahre recht ruhig, so dass man die drohende Gefahr vergaß und diesen Berg eher für harmlos hielt. Viele Menschen liebten die Gegend rund um den Mount St. Helens im Nordwesten der USA. Sie war mit ihren jahrhundertealten Bäumen ein Natur- und Wanderparadies. Aufgrund seiner Form und wegen seines Gipfels wurde der Mount St. Helens auch als „Fujiyama“ Amerikas bezeichnet. Was nur noch wenige Menschen wussten war, dass unter den Bergwäldern dieses so grandios aussehenden Berges ein Vulkans schlummerte. Bereits in den 1970er Jahren hatten Geologen nach Messungen am Gipfel gewarnt, der fast 3.000 Meter hohe Koloss könnte irgendwann einmal mit einer großen Eruption ausbrechen. Doch die Warnungen wurden zunächst nicht besonders ernst genommen.
Ein Beben der Stärke 5,1 brach die Ausbuchtung an der Nordflanke des Berges ein, und eine riesige Trümmerlawine mit einem Ausmaß von 3 Quadratkilometern raste mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h in die Tiefe. Durch diese plötzliche Druckabnahme an der Bergspitze entwichen die eingeschlossenen Gase in zwei riesigen Explosionen. Auch das Grundwasser schoss mit enormer Wucht aus dem Berg. Die dadurch entstehende heftige Druckwelle, die Geschwindigkeiten von mehr als 1000 km/h erreichte, riss bei ihrem Weg hangabwärts alles mit sich, was sich ihr in den Weg stellte. Eine Lawine aus Schutt, Asche, Felstrümmern und Eisblöcken vom Gipfel des Berges ließ sogar die hohen Bäume des schon Jahrhunderte alten Waldes entwurzeln und riss sie mit sich, als seien es Streichhölzer. 395 Höhenmeter des Mount St. Helens verschwanden in Staub, Asche und Dampf. Mit einem solchen Ausmaß hatte niemand gerechnet. 57 Menschen starben, etwa 550 - 600 Quadratkilometer Landschaft wurden komplett vernichtet, viele Tiere kamen um und Straßen wurden zerstört.
Unvorstellbare Mengen von Schutt (man schätzt, dass es 2 Milliarden Kubikmeter waren) lagerten sich in der Landschaft ab.
Wieder unendliche Weite...
Unterwegs auf dem Yellowhead Highway #16
Mount Robson Provincial Park befindet im östlich zentralen British Columbia, nahe der Gemeinden Valemount, Tete Jaune Cache und McBride. Mt. Robson befindet sich westlich der Grenze zwischen British Columbia und Alberta, sowie direkt angrenzend an den weltbekannten Jasper Nationalpark. Mount Robson Provincial Park ist der zweitälteste Park in British Columbia und wurde nach dem höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains (3.954 m) benannt. Als Teil des Kanadischen Rocky Mountains Weltkulturerbes (1990 von der UNESCO anerkannt) ist Mount Robson Provincial Park wahrlich eine der Kronjuwelen der Welt.
Mt. Robson Provincial Park schützt die einzigartige Flora und Fauna, die so typisch für die westlichen Berghänge der Rocky Mountains ist. Zudem schützt der Park die Quellwasser des Fraser River mit seinem wichtigen Ökosystem.Der Mount Robson Provincial Park hat eine Gesamtgröße von 224.866 ha.
Mountain Goat
Die graue Gletscherzunge des Athabasca Glacier zwischen den Flanken des Mount Athabasca (3491m) links und Mount Kitchener (3505m) rechts. Die graue Farbe ist von den Abgasen der Spezialbusse "Snocoaches", die Touristen auf das Eis befördern. Das Schmelzwasser des Athabasca Glacier vereint sich im Sunwapta Lake, bevor es ins Tal donnert. Die Columbia Icefields selbst, eines der grössten nichtpolaren Eisansammlungen Nordamerikas, liegt in der Höhe verborgen. Insgesamt können nur drei seiner Gletscher (Athabasca, Dome und Stutfield) vom Icefields Parkway aus gesehen werden.
Auf dem Icefields Parkway
Unterwegs auf dem Icefields Parkway durch die grandiose Bergwelt im südlichen Abschnitt des Jasper Nationalparks.
Elche
Maligne Lake im Jasper Nationalpark, grösster See in den Canadian Rockies, liegt 48 km nördlich von Jasper am Ende der Maligne Lake Road. Der See, umgeben von traumhaft schönen Bergen und Gletschern wird gespeist vom Schmelzwasser der Brazeau Icefields. Leider war er noch gefroren...
Einer der vielen Wasserfälle auf dem Weg.
Auf dem Campground in Jasper.
Ich komme dem Alaska Hwy immer näher..
In Dawson Creek bin ich dann auf den berühmten Alaska Highway gestossen. Er führt von Dawson Creek bis nach Fairbanks in Alaska. Während des zweiten Weltkriegs stampfte man dieses Mammut Projekt in nur acht Monaten aus dem Boden. Man wollte so Amerika vor einer Invasion der Japaner von Nordwesten her beschützen. Heute wird der Alaska Highway von vielen Touristen genutzt, denn er führt durch eine atemberaubende Landschaft in den hohen Norden Kanadas und der USA.
Wieder nicht enden wollende Strassen, oder besser Schotterpisten!
In 1997 war der Alaska Hwy noch nicht geteert !
Weiter mit: Alaska Hwy - Dawson City